NRW-Industrie verzeichnet Rückgang beim Absatzwert von Mineralölerzeugnissen

8. Juni 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklung der Mineralölproduktion in NRW

() – Im Jahr 2025 sind 23,4 Millionen Tonnen Mineralölerzeugnisse im Wert von nominal (also nicht preisbereinigt) 8,2 Milliarden Euro hergestellt worden. Dies teilte der Landesbetrieb IT.NRW am Montag mit.

Demnach wurden weniger Mineralölerzeugnisse wie zum Beispiel Motorentreibstoffe, Heizöle, Kerosin oder gasförmige Kohlenwasserstoffe produziert als im Vorjahr.

Die Absatzmenge war um 951.000 Tonnen bzw. 3,9 % und der nominale Absatzwert um 2,7 Milliarden Euro bzw. 24,5 % niedriger als im Jahr 2024.

Gegenüber dem Jahr 2022, dem Jahr des Beginns des Ukrainekrieges, sank die erzeugte Absatzmenge um 11,5 % und der nominale Absatzwert um 49,6 %. Auf die letzten 10 Jahre bezogen sank die Absatzmenge um 9,3 %, während der Absatzwert dagegen um 5,2 % seit 2015 gestiegen ist. Bei den genannten Mengenangaben handelt es sich um die zum Absatz bestimmten Mengen.

Im Jahr 2025 haben 28 der 9.625 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in NRW Mineralölerzeugnisse hergestellt; der Schwerpunkt der Produktion lag in den Regierungsbezirken und Münster.

Der durchschnittliche Absatzwert der in NRW produzierten Mineralölerzeugnisse lag im vergangenen Jahr bei nominal 350 Euro je Tonne. Er war damit um 96 Euro bzw. 21,4 % niedriger als im Jahr 2024 mit 446 Euro je Tonne.

Seit dem, durch den Ukrainekrieg bedingten, Anstieg im Jahr 2022 auf damals 615 Euro je Tonne sank der durchschnittliche Absatzwert deutlich um 265 Euro bzw. 43,1 %.

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Bundesweit wurden 2025 Mineralölerzeugnisse im Wert von 27,5 Milliarden Euro zum Absatz produziert. Der Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert betrug 29,8 % und lag damit auf einem Zehnjahrestief – 2015 hatte der NRW-Anteil noch bei 33,0 % gelegen.

Im 1. Quartal 2026 produzierten nach vorläufigen Ergebnissen 24 nordrhein-westfälische Betriebe insgesamt 6,3 Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen Mineralölerzeugnisse mit einem nominalen Absatzwert von 2,7 Milliarden Euro.

Damit sank die Menge zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,3 %, während der Wert um 2,7 % stieg. Der durchschnittliche Absatzwert erhöhte sich im Vergleich zum 1. Quartal 2025 um 3,0 % auf 436 Euro je Tonne.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: NRW-Landesschild (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 2025 wurden 23,4 Millionen Tonnen Mineralölerzeugnisse im Wert von 8,2 Milliarden Euro hergestellt.
  • Absatzmenge sank um 3,9 % und nominaler Absatzwert um 24,5 % im Vergleich zu 2024.
  • Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am gesamtdeutschen Absatzwert fiel auf 29,8 %, ein Zehnjahrestief.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • NRW: 28 von 9.625 Betrieben im Jahr 2025 produziert Mineralölerzeugnisse
  • Absatzmenge 2025: -3,9 % gegenüber 2024, -11,5 % gegenüber 2022
  • Durchschnittlicher Absatzwert 2025: 350 Euro je Tonne, -21,4 % gegenüber 2024

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der Produktion von Mineralölerzeugnissen im Jahr 2025 um 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr
  • Niedrigerer nominaler Absatzwert um 24,5 % im Vergleich zu 2024, stark beeinflusst durch den Ukrainekrieg
  • Langfristiger Trend: Abnahme der Absatzmenge um 9,3 % in den letzten 10 Jahren, während der Wert seit 2015 um 5,2 % gestiegen ist

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