SPD-Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet kritisieren Parteiführung
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik im Ruhrgebiet: SPD unter Druck
Berlin () – Mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Ruhrgebiet erhöhen den Druck auf die eigene Partei- und Fraktionsspitze. Sie erwarten vor allem Führung von ihrem Spitzenpersonal in der Partei, aber auch in der Fraktion, wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet.
Der Sprecher der SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Revier, Markus Töns aus Gelsenkirchen, sagte der Zeitung, dies betreffe sowohl die Themen als auch die Kommunikation mit CDU/CSU und mit den Medien.
Diskussionen seien in jedem Ortsverein und auch in jeder Ratsfraktion notwendiger Bestandteil der demokratischen Willensbildung. Am Ende müsse es aber Aufgabe der Vorsitzenden sein, das Ergebnis dieser Willensbildung qua Amt auch mit geradem Rücken durchzusetzen, so Töns weiter.
Eine Personaldebatte wollten die Revier-Abgeordneten allerdings nach eigenen Angaben nicht in Gang setzen.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hendrik Bollmann aus Herne sagte: „Diese Bundesregierung gewinnt entweder gemeinsam, oder sie verliert gemeinsam. Die Annahme, dass eine Seite besser aussehen könnte als die anderen, ist falsch.“
Sein Fraktionskollege Sebastian Fiedler aus Mülheim sagte: „Der Gegner in diesem Staat ist nicht die Union, sondern die AfD.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bärbel Bas und Lars Klingbeil (Archiv) |
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