Haftstrafen für Mitglieder der "Letzten Verteidigungswelle"
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Hamburger Prozess gegen Terrorgruppe
Hamburg () – Im Prozess gegen sieben Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ hat das Hanseatische Oberlandesgericht die Angeklagten teilweise zu langen Haftstrafen verurteilt.
Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, reicht das Strafmaß bei sieben Angeklagten von zwei Jahren und vier Monaten bis hin zu fünf Jahren. Ein weiterer Angeklagter wurde zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt.
Der Generalbundesanwalt hatte den jungen Männern unter anderem Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Hinzu kamen versuchter Mord, Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung. Der jüngste Angeklagte war bei entsprechenden Taten erst 14 Jahre alt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Hanseatisches Oberlandesgericht verurteilte sieben Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ zu Haftstrafen von zwei Jahren und vier Monaten bis fünf Jahren
- Ein weiterer Angeklagter erhielt eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren
- Jüngster Angeklagter war bei den Taten erst 14 Jahre alt
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind sieben Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“; Haftstrafen zwischen 2 Jahren und 4 Monaten sowie 5 Jahren; ein weiterer Angeklagter mit Bewährungsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten
- Region: Prozess vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg; Entscheidung am Mittwoch; jüngster Angeklagter war bei den Taten 14 Jahre alt
- Verfahrensvorwürfe betreffen u.a. Mitgliedschaft/Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie versuchten Mord, Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Gericht verurteilte sieben Mitglieder zu Haftstrafen zwischen zwei Jahren und vier Monaten und fünf Jahren; ein weiterer Angeklagter erhielt eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren
- Vorwürfe umfassten Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie versuchten Mord, Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung
- Jüngster Angeklagter war bei den entsprechenden Taten erst 14 Jahre alt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Das Hanseatische Oberlandesgericht hat Haftstrafen gegen sieben Angeklagte wegen Mitgliedschaft bzw. Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verhängt
- Der Generalbundesanwalt hat Anklage wegen Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung sowie weiterer Delikte wie versuchter Mord, Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung erhoben
- Ein Angeklagter wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt
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