Berliner SPD-Spitzenkandidat verspricht Mietenkataster bis 2027

5. August 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Mietenkataster geplant

Berlin () – Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat für den Fall eines Wahlsiegs der Sozialdemokraten ein schnelles Mietenkataster für die Hauptstadt angekündigt.

Das System solle transparent machen, wo Mietwucher stattfinde und wo es Leerstand gebe, sagte er den Sendern RTL und ntv. Das sei sein Versprechen an die Berliner: „Im Juli 2027 muss es so ein Mietenkataster geben.“ Er wolle sich nicht mit einer Umsetzung in drei, vier oder fünf Jahren zufriedengeben.

Das Berliner Mietenkataster soll künftig Daten zum Mietwohnungsbestand bündeln und helfen, überhöhte Mieten und Verstöße gegen das Mietrecht aufzudecken. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird der Aufbau allerdings voraussichtlich mehrere Jahre bis zum Regelbetrieb dauern. Krach bezeichnete das Vorhaben als „richtigen Gamechanger auf dem Wohnungsmarkt“. Es werde dann nicht mehr möglich sein, Mietwucher zu betreiben, sagte er.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wahlplakat zum Abgeordnetenhaus von Berlin (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Steffen Krach kündigte für den Fall eines Wahlsiegs der SPD ein schnelles Mietenkataster für Berlin an, das spätestens im Juli 2027 im Regelbetrieb bereit sein soll
  • Das Mietenkataster soll künftig Daten zum Mietwohnungsbestand bündeln, um überhöhte Mieten sowie Verstöße gegen das Mietrecht aufzudecken und Mietwucher zu erschweren
  • Nach Angaben der Senatsverwaltung soll der Aufbau jedoch voraussichtlich mehrere Jahre dauern, bis der Regelbetrieb erreicht ist

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Berliner Mietmarkt; Zielgruppen: Mieter/innen in der Hauptstadt sowie Behörden/Umsetzung für ein Mietenkataster zur Aufdeckung von Mietwucher, überhöhten Mieten und Verstößen gegen Mietrecht
  • Region: Berlin; Zeitraum/Frist: im Juli 2027 soll das Mietenkataster vorhanden sein, Aufbau dauert voraussichtlich mehrere Jahre bis zum Regelbetrieb

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Steffen Krach kündigt bei Wahlsieg der SPD ein schnelles Mietenkataster an, das Mietwucher sowie Leerstand transparent machen soll, mit Ziel „im Juli 2027“
  • Hintergrund ist der geplante Aufbau eines Berliner Mietenkatasters, das Daten zum Mietwohnungsbestand bündelt, um überhöhte Mieten und Verstöße gegen das Mietrecht aufzudecken; laut Senatsverwaltung dauert der Aufbau vermutlich mehrere Jahre bis zum Regelbetrieb
  • Auslöser/Bezug ist die Wohnungsmarktsituation in Berlin, die Krach als zu bekämpfenden Bereich für Mietwucher beschreibt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Aufbau eines Berliner Mietenkatasters zur Bündelung von Daten zum Mietwohnungsbestand, damit überhöhte Mieten und Verstöße gegen das Mietrecht leichter aufgedeckt werden können
  • Umsetzung bis zum Regelbetrieb voraussichtlich über mehrere Jahre; Ziel ist, dass es im Juli 2027 bereit ist
  • Nutzung des Katasters, um Mietwucher transparenter zu machen und Leerstand in der Hauptstadt sichtbar zu machen
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