Drohne und verdächtiger Gegenstand stören Flugverkehr in Leipzig
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Flughafen Leipzig/Halle im Einsatz
Leipzig () – Am Flughafen Leipzig/Halle ist es in der Nacht zum Mittwoch zu erheblichen Einschränkungen im Frachtflugverkehr gekommen. Eine Drohnensichtung führte zu einem größeren Einsatz von Bundespolizei und sächsischer Landespolizei, berichtet der MDR. Nach etwa zwei Stunden konnte der Flugbetrieb auf der Start- und Landebahn Nord demnach wieder aufgenommen werden.
Die Südbahn blieb jedoch zunächst gesperrt, da dort ein unbekannter Gegenstand entdeckt wurde, der inzwischen von der Bundespolizei gesichert wurde, sagte ein Polizeisprecher.
Ein Passagierflug und mehrere Frachtmaschinen mussten umgeleitet werden. Die Passagiermaschine landete zunächst am Flughafen Nürnberg und erreichte später in der Nacht Leipzig.
Der Frachtverkehr am DHL-Hub war ungefähr ab Mitternacht erheblich behindert.
Die geplanten Abflüge verzögerten sich um mehrere Stunden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flughafen Leipzig/Halle (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Eine Drohnensichtung am Flughafen Leipzig/Halle führte in der Nacht zu einem größeren Einsatz von Bundespolizei und sächsischer Landespolizei; nach etwa zwei Stunden wurde der Flugbetrieb auf der Start- und Landebahn Nord wieder aufgenommen
- Die Südbahn blieb zunächst gesperrt, nachdem dort ein unbekannter Gegenstand entdeckt und von der Bundespolizei gesichert wurde
- Ein Passagierflug und mehrere Frachtmaschinen wurden umgeleitet, Passagiermaschine landete zunächst in Nürnberg, später Leipzig; der Frachtverkehr am DHL-Hub war etwa ab Mitternacht erheblich behindert und geplante Abflüge verzögerten sich um mehrere Stunden
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum Mittwoch: erhebliche Einschränkungen im Frachtflugverkehr durch Drohnensichtung, Einsatz von Bundespolizei und sächsischer Landespolizei; Start- und Landebahn Nord nach ca. zwei Stunden wieder nutzbar, Südbahn zunächst gesperrt wegen unbekanntem Gegenstand
- Betroffen: Passagierflug und mehrere Frachtmaschinen; Passagiermaschine zunächst nach Nürnberg umgeleitet und später in der Nacht nach Leipzig, DHL-Frachtverkehr am Hub ab ca. Mitternacht erheblich behindert; geplante Abflüge verzögerten sich um mehrere Stunden
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Drohnensichtung in der Nacht führte zu großem Einsatz von Bundespolizei und sächsischer Landespolizei und zu Unterbrechungen des Frachtflugverkehrs
- Entdeckung eines unbekannten Gegenstands auf der Südbahn; diese blieb zunächst gesperrt, Gegenstand wurde von der Bundespolizei gesichert
- Umleitungen und Verspätungen von Passagierflug und mehreren Frachtmaschinen; DHL-Frachtverkehr war ab Mitternacht erheblich behindert
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bundespolizei und sächsische Landespolizei führten wegen der Drohnensichtung einen größeren Einsatz am Flughafen durch und stellten so den Flugbetrieb nach etwa zwei Stunden auf der Start- und Landebahn Nord wieder her
- Bundespolizei sicherte einen auf der Südbahn gefundenen unbekannten Gegenstand, sodass die Südbahn zunächst gesperrt blieb
- Passagier- und mehrere Frachtmaschinen wurden umgeleitet und geplante Abflüge verzögerten sich um mehrere Stunden, nachdem der Frachtverkehr am DHL-Hub ab Mitternacht erheblich behindert war
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