Frankfurt erweitert Obdachlosenhilfe um vier neue Unterkünfte

3. August 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Frankfurt baut Obdachlosenhilfe aus

() – Die Stadt Frankfurt hat ihr Angebot für obdachlose Menschen ausgebaut. Wie die Stadt am Montag mitteilte, ersetzen vier feste, niedrigschwellige Unterkünfte die bisherige Notübernachtung am Eschenheimer Tor.

Sie sollen betrieben werden von der Caritas Frankfurt und der Diakonie Frankfurt und Offenbach.

Bereits im August sollen das Henriette--Haus im Gutleutviertel und der Tagestreff Weser 5 im Bahnhofsviertel mehr als 70 Menschen aufnehmen. Im September sollen das Haus Lichtblick an der Eschersheimer Landstraße und eine Immobilie in der Innenstadt mit insgesamt rund 75 weiteren Schlafplätzen folgen.

Die Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage, die nach der unerwarteten Schließung der Notübernachtung errichtet worden war, soll schrittweise zurückgebaut werden.

„Unser Ziel bleibt, dass jeder Mensch einen sicheren Schlafplatz findet“, sagte Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne). Die Stadt habe die Gelegenheit genutzt, Unterkünfte zu schaffen, die ohne hohe Zugangshürden sind.

Caritas-Abteilungsleiter Ralph Rußmann erklärte, man habe durch den Schulterschluss der Träger mit der Stadt eine schnelle Lösung gefunden. Diakoniepfarrer Markus Eisele ergänzte, obdachlose Menschen gehörten zur Stadtgesellschaft und müssten Schutz und Würde erfahren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Obdachloser (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die bisherige Notübernachtung am Eschenheimer Tor wird durch vier feste, niedrigschwellige Unterkünfte ersetzt, betrieben von Caritas Frankfurt sowie Diakonie Frankfurt und Offenbach
  • Ab August sollen das Henriette-Fürth-Haus im Gutleutviertel und der Tagestreff Weser 5 im Bahnhofsviertel mehr als 70 Menschen aufnehmen, ab September folgen das Haus Lichtblick an der Eschersheimer Landstraße und eine Innenstadt-Immobilie mit rund 75 weiteren Schlafplätzen
  • Die Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage wird schrittweise zurückgebaut nach der unerwarteten Schließung der Notübernachtung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Frankfurt am Main: Ausbau für obdachlose Menschen durch Ersatz von Notübernachtung am Eschenheimer Tor; Betrieb durch Caritas Frankfurt und Diakonie Frankfurt und Offenbach; vier feste niedrigschwellige Unterkünfte (Ziel: ohne hohe Zugangshürden, sicherer Schlafplatz für jeden)
  • August: Henriette-Fürth-Haus im Gutleutviertel und Tagestreff Weser 5 im Bahnhofsviertel nehmen mehr als 70 Menschen auf
  • September: Haus Lichtblick an der Eschersheimer Landstraße und eine Innenstadt-Immobilie mit insgesamt rund 75 weiteren Schlafplätzen; Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage wird schrittweise zurückgebaut

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ausbau der städtischen Angebote für obdachlose Menschen durch Ersatz der bisherigen Notübernachtung am Eschenheimer Tor durch vier feste niedrigschwellige Unterkünfte, um hohe Zugangshürden zu vermeiden
  • Zeitplan und Kapazitäten: ab August Aufnahme von mehr als 70 Menschen im Henriette-Fürth-Haus und im Tagestreff Weser 5, im September weitere rund 75 Schlafplätze im Haus Lichtblick und in einer Innenstadt-Immobilie
  • Hintergrund/Auslöser und Kontext: schrittweiser Rückbau der Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage nach unerwarteter Schließung der Notübernachtung, mit Zusammenarbeit von Stadt, Caritas und Diakonie zur schnellen Lösung und Ziel „sicherer Schlafplatz“ sowie Schutz und Würde für Betroffene

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Stadt Frankfurt ersetzt die bisherige Notübernachtung am Eschenheimer Tor durch vier feste, niedrigschwellige Unterkünfte, betrieben von Caritas Frankfurt sowie Diakonie Frankfurt und Offenbach
  • Bis August bzw. September werden neue Schlafplätze schrittweise geschaffen: das Henriette-Fürth-Haus und der Tagestreff Weser 5 für über 70 Menschen sowie weitere Unterkünfte für rund 75 Menschen
  • Die Übergangszeltunterkunft in der Bockenheimer Anlage wird schrittweise zurückgebaut
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)