Wagenknecht fordert Halbierung der Spritsteuer

3. August 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Spritpreise unter Druck
Berlin () – BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht fordert angesichts der steigenden Kraftstoffpreise eine Halbierung der Spritsteuer und einen staatlichen Preisdeckel. „Es ist unterlassene Hilfeleistung und grobe Ignoranz, dass die Politik die Autofahrer im Stich lässt“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Staat müsse die Spritsteuern mindestens halbieren und die „schamlose Ausnutzung von Marktmacht“ durch die Mineralölkonzerne unterbinden. Der Verzicht auf jeden zweiten Abgaben-Euro wäre „das Mindeste“ in dieser Situation, so die BSW-Politikerin.

Zugleich verlangte Wagenknecht ein Spitzentreffen im Kanzleramt. „Wir brauchen einen Spritpreis-Gipfel im Kanzleramt. Da darf auch die Sommerpause keine Ausrede sein“, sagte sie. Die Spritpreise seien kein Sommerlochthema, sondern für viele Menschen existenzbedrohend.

Nach den Vorstellungen der BSW-Gründerin soll der Staat die Kraftstoffpreise zusätzlich deckeln. Mit der Halbierung der Steuern müssten die Preise gedeckelt werden, wie es andere Länder auch machen, um die Abzocke zu beenden. Ein Spritpreisdeckel von 1,50 Euro sei dann realistisch.

Bereits nach Beginn des -Kriegs hatte die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate gesenkt. Der Tankrabatt lief Ende Juni aus. Nach Angaben des ADAC liegen die Kraftstoffpreise inzwischen wieder deutlich über dem Niveau vor Ausbruch des Kriegs zwischen den USA und dem Iran.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Sahra Wagenknecht (BSW) fordert eine Halbierung der Spritsteuer sowie einen staatlichen Preisdeckel für Kraftstoff, unterstützt durch die Unterbindung der „Ausnutzung von Marktmacht“ der Mineralölkonzerne
  • Wagenknecht verlangt ein Spitzentreffen im Kanzleramt („Spritpreis-Gipfel“) und sagt, es solle trotz Sommerpause stattfinden
  • Sie nennt einen möglichen Spritpreisdeckel von 1,50 Euro und bezieht sich darauf, dass die Energiesteuer nach Beginn des Iran-Kriegs für zwei Monate gesenkt wurde und der Tankrabatt Ende Juni auslief

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Sahra Wagenknecht (BSW-Gründerin) fordert die Halbierung der Spritsteuer und einen staatlichen Preisdeckel für Benzin und Diesel; Zielgruppe sind Autofahrer/Verbraucher in Deutschland, konkrete Zahl: Spritpreisdeckel von 1,50 Euro, Bezug zu Steuerentlastung nach Beginn des Iran-Kriegs mit Senkung der Energiesteuer für zwei Monate, Tankrabatt lief bis Ende Juni
  • Auswirkungen/Fristen: nach Ablauf des Tankrabatts Ende Juni steigen die Kraftstoffpreise wieder deutlich über das Niveau vor Ausbruch des Kriegs USA-Iran; zusätzlich fordert Wagenknecht ein Spitzentreffen im Kanzleramt, ohne Sommerpause als Ausrede, also zeitnah/innerhalb der laufenden politischen Phase

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • steigende Kraftstoffpreise belasteten Autofahrer existenzbedrohender, weshalb staatliche Entlastung gefordert wird
  • hohe Spritsteuern sowie vermeintliche „Ausnutzung von Marktmacht“ durch Mineralölkonzerne als Ursache für die Preisentwicklung
  • Auslöser ist das Ende des Tankrabatts nach der zweimonatigen Absenkung der Energiesteuer zu Beginn des Iran-Kriegs, wodurch die Preise wieder über das Vorkriegsniveau stiegen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung senkte nach Beginn des Iran-Kriegs die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate, der Tankrabatt lief Ende Juni aus
  • Keine Angabe
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