Feuerwehr verhindert Ausbreitung bei Großbrand in Bad Säckingen
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Großbrand in Bad Säckingen
Bad Säckingen () – In der Nacht zum 1. August ist im Gewerbegebiet Trottäcker in Bad Säckingen ein Großbrand bei der Firma Geiger Textil ausgebrochen. Das teilte die Feuerwehr Bad Säckingen mit.
Die Brandmeldeanlage des Betriebs hatte gegen 01:30 Uhr alarmiert, woraufhin mehrere Löschfahrzeuge ausrückten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es in der Waschhalle. Nach ersten Erkenntnissen war eine Maschine in Brand geraten.
Wegen der hohen Brandlast durch eingelagerte Textilien breitete sich das Feuer rasch aus und erfasste innerhalb von fünf bis zehn Minuten die gesamte Halle. Da in der Nacht nicht gearbeitet wurde, befanden sich keine Personen in dem Gebäude.
Auch für die Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung, da der Brandrauch senkrecht nach oben abzog.
Den Einsatzkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf die zweite Halle, eine benachbarte Photovoltaik-Anlage und weitere Gebäude zu verhindern. Die aktuelle Trockenheit erschwerte die Löscharbeiten: Durch die enorme Hitzestrahlung entstanden rund um die Einsatzstelle immer wieder kleinere Flächenbrände, die sofort abgelöscht wurden.
Da das öffentliche Wassernetz an seine Grenzen stieß, verlegten die Feuerwehren mehrere Schlauchleitungen vom nahegelegenen Rhein zur Einsatzstelle.
Im Einsatz waren insgesamt 140 bis 150 Einsatzkräfte, darunter rund 130 Feuerwehrangehörige. Neben der gesamten Feuerwehr Bad Säckingen waren die Wehren aus Wehr, Murg, Laufenburg, Lauchringen, Waldshut-Tiengen und St. Blasien beteiligt.
Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei. Zwei Feuerwehrangehörige verletzten sich leicht, einer durch einen Sturz, ein weiterer erlitt eine Brandverletzung.
Die Waschhalle konnte trotz des massiven Löscheinsatzes nicht mehr gerettet werden.
Nach drei bis vier Stunden war die akute Gefahr gebannt, bis in die Morgenstunden waren die Kräfte damit beschäftigt, Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Wegen austretender Reinigungschemikalien wurde ein Fachberater Chemie hinzugezogen.
Gegen 5 Uhr morgens wurde ein Teil der Halle mit einem Bagger eingerissen, der verbliebene Teil ist einsturzgefährdet. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf fünf bis sechs Millionen Euro.
Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Großbrand Wäscherei in Bad Säckingen (Archiv), Feuerwehr Bad Säckingen via |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Brandmeldeanlage alarmierte gegen 01:30 Uhr, mehrere Löschfahrzeuge rückten aus und bei Ankunft brannte die Waschhalle; erste Erkenntnisse gehen von einer Maschinenbrandentstehung aus
- Innerhalb von fünf bis zehn Minuten erfasste das Feuer die gesamte Waschhalle wegen hoher Brandlast durch eingelagerte Textilien; keine Personen im Gebäude und für Anwohner bestand keine Gefährdung, da der Rauch senkrecht nach oben abzog
- Akute Gefahr nach drei bis vier Stunden gebannt, danach bis in die Morgenstunden Glutnester abgelöscht; Sachschaden auf 5 bis 6 Millionen Euro geschätzt und Polizei ermittelt zur noch unklaren Brandursache
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Gewerbebetrieb Geiger Textil in Bad Säckingen im Gewerbegebiet Trottäcker; Brand in der Waschhalle, Ausbreitung auf die gesamte Halle innerhalb von fünf bis zehn Minuten, keine Personen im Gebäude, keine Gefährdung der Anwohner wegen abziehendem Rauch; Hallenteil nach etwa 5 Uhr morgens mit Bagger eingerissen, verbliebener Teil einsturzgefährdet
- Region/Zeitraum: Bad Säckingen sowie beteiligte Wehren aus Wehr, Murg, Laufenburg, Lauchringen, Waldshut-Tiengen und St. Blasien; Alarmierung gegen 01:30 Uhr, akute Gefahr nach drei bis vier Stunden gebannt, Nachlöscharbeiten bis in die Morgenstunden
- Zahlen: 140 bis 150 Einsatzkräfte (rund 130 Feuerwehrangehörige); Sachschaden fünf bis sechs Millionen Euro; zwei leicht verletzte Feuerwehrangehörige; keine Angaben zur Brandursache, Polizei ermittelt
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Brandmeldeanlage alarmierte gegen 01:30 Uhr; beim Eintreffen brannte es in der Waschhalle, nach ersten Erkenntnissen war eine Maschine in Brand geraten, wodurch sich das Feuer wegen hoher Brandlast durch eingelagerte Textilien schnell ausbreitete
- Löschhindernisse waren hohe Trockenheit und enorme Hitzestrahlung mit wiederkehrenden kleineren Flächenbränden; öffentliches Wassernetz stieß an Grenzen, daher wurden Schlauchleitungen vom Rhein verlegt
- keine Angabe
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Feuerwehr hat nach Auslösung der Brandmeldeanlage mehrere Löschfahrzeuge eingesetzt und den Brand unter anderem durch das Verhindern des Übergreifens auf weitere Bereiche eingedämmt
- Da das öffentliche Wassernetz an seine Grenzen stieß, haben die Feuerwehren Schlauchleitungen vom nahegelegenen Rhein zur Einsatzstelle verlegt
- Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und nach dem Brand Glutnester aufgespürt und abgelöscht sowie wegen austretender Reinigungschemikalien einen Fachberater Chemie hinzugezogen
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