Rehlinger besucht Kita in Neunkirchen und wirbt für Beitragsfreiheit
Regional - Saarland - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Neunkirchen Kita-Besuch
Neunkirchen () – Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat am Freitag ihre Sommertour mit einem Besuch der Kita „Villa Winzig“ in Neunkirchen fortgesetzt. Die Staatskanzlei teilte mit, dass Rehlinger dabei von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot begleitet wurde.
Die Einrichtung ging 1990 aus einer Elterninitiative hervor und wurde 1992 als erste Kinderkrippe im Landkreis Neunkirchen eröffnet. Bis heute zeichnet sie sich durch ein besonderes pädagogisches Konzept mit wenigen Schließtagen, erweiterten Öffnungszeiten und aktiver Elternmitwirkung aus.
Bei dem Rundgang würdigte Streichert-Clivot das Betreuungskonzept.
„Hier lernen Kinder spielerisch und altersgerecht viele Fähigkeiten, die für einen erfolgreichen Schulstart wichtig sind“, sagte die Ministerin. Rehlinger erklärte, am 1. August würden die Kita-Gebühren erneut gesenkt, ab dem 1. Januar 2027 würden sie komplett abgeschafft.
Das sei die größte Nettolohnerhöhung, die viele Familien im Saarland je bekommen hätten. Zugleich würden Kita-Plätze ausgebaut und mit dem „Kita-Turbo“ zusätzliches Landesgeld dorthin gegeben, wo der Bedarf am größten sei.
Außerdem werde für mehr Personal geworben und die Zahl möglicher Schließtage gesetzlich reduziert.
Nach dem Kita-Besuch machte Rehlinger einen Abstecher ins Saarpark-Center Neunkirchen. Anschließend besuchte sie die Fachberatungsstelle „Nele“ in Saarbrücken, die Mädchen und junge Frauen unterstützt, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.
Die Einrichtung bietet geschützten Raum für Beratungsgespräche, begleitet Betroffene bei Strafverfahren und steht auch Angehörigen zur Seite. Rehlinger sagte, „Nele“ leiste unverzichtbare Arbeit.
Wer Gewalt erlebe, brauche Menschen, die zuhören, ernst nähmen und professionell begleiteten.
Am Nachmittag informierte sich die Ministerpräsidentin beim „NatureLAB“ auf dem Wendelinushof in St. Wendel über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins, der Fördermittel aus dem Programm „Saarland zum Selbermachen“ erhalten hat. Der 2021 gegründete Verein vermittelt Kindern und Jugendlichen Wissen über heimische Tier- und Pflanzenarten und sensibilisiert für deren Schutz.
Den Abschluss des Tages bildete der Besuch der Jägersfreuder Kirmes, wo Rehlinger nach dem Fassanstich mit Besuchern ins Gespräch kam.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anke Rehlinger (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Rehlinger besucht die Kita „Villa Winzig“ in Neunkirchen; Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot begleitet sie
- Am 1. August werden Kita-Gebühren erneut gesenkt, ab 1. Januar 2027 werden sie komplett abgeschafft
- Rehlinger wirbt beim „NatureLAB“ (Wendelinushof, St. Wendel) über den gemeinnützigen Verein, der Fördermittel aus „Saarland zum Selbermachen“ erhält
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Kinder und Familien im Saarland sowie Mädchen und junge Frauen in Saarbrücken, da die Ministerpräsidentin Anke Rehlinger die Kita „Villa Winzig“ besucht und die Fachberatungsstelle „Nele“ für Betroffene sexualisierter Gewalt unterstützt; außerdem sind Kinder und Jugendliche im Einzugsbereich des „NatureLAB“ (Wendelinushof/St. Wendel) betroffen
- Kita-Gebühren: ab dem 1. August erneut gesenkt und ab dem 1. Januar 2027 komplett abgeschafft; gleichzeitig Ausbau von Kita-Plätzen mit „Kita-Turbo“, Werben für mehr Personal und gesetzliche Reduzierung der möglichen Schließtage
- Zeit-/Programmbezug: „NatureLAB“ ist ein 2021 gegründeter Verein; Förderung aus dem Programm „Saarland zum Selbermachen“ (für Vermittlung von Wissen zu heimischen Tier- und Pflanzenarten)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Sommertour von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger mit Besuch der Kita „Villa Winzig“ in Neunkirchen, begleitet von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot als politischer Programmpunkt zur Bildungspolitik und Kinderbetreuung
- Ausgangspunkt der Kita ist eine Elterninitiative (1990), die Einrichtung wurde 1992 als erste Kinderkrippe im Landkreis Neunkirchen eröffnet; heute geprägt durch pädagogisches Konzept mit wenigen Schließtagen, erweiterten Öffnungszeiten und aktiver Elternmitwirkung
- Auslöser/Anlass der Aussagen im Kontext der Besuche sind geplante Entlastungen bei Kita-Gebühren (Senkung ab 1. August, Abschaffung ab 1. Januar 2027), Kita-Ausbau mit „Kita-Turbo“, Personalgewinnung und gesetzliche Reduktion möglicher Schließtage sowie begleitende Stationen zu Unterstützung bei sexualisierter Gewalt („Nele“) und Umwelt-/Artenschutzvermittlung („NatureLAB“) und Kirmesbesuch nach dem Fassanstich
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Rehlinger kündigte an, dass die Kita-Gebühren am 1. August erneut gesenkt werden und ab dem 1. Januar 2027 komplett abgeschafft sind
- Ausbau von Kita-Plätzen mit zusätzlichem Landesgeld durch den „Kita-Turbo“ sowie Werbung für mehr Personal und gesetzliche Reduzierung der möglichen Schließtage
- Unterstützung und Beratung für Betroffene sexualisierter Gewalt durch die Fachberatungsstelle „Nele“ sowie Förderung des Vereins „NatureLAB“ mit Fördermitteln aus „Saarland zum Selbermachen“
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