Waldbrand in den Chiemgauer Alpen breitet sich nicht weiter aus

31. Juli 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Panorama: Bergwaldbrand bei Unterwössen

Unterwössen () – Die Lage beim Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand hat sich in der Nacht zum Freitag stabilisiert. Eine nennenswerte Ausbreitung des Brandes wurde nicht festgestellt, teilte der Kreisfeuerwehrverband Traunstein am Freitag mit. Der Katastrophenfall besteht allerdings weiterhin fort.

Die Brandbekämpfung wurde nach Angaben der Feuerwehr am Donnerstag bis zum Einbruch der Dunkelheit intensiv aus der Luft und am Boden fortgeführt. Mit Einsetzen der Dunkelheit wurde der Flugbetrieb planmäßig eingestellt und die Zahl der Einsatzkräfte im Brandgebiet deutlich reduziert.

Während der Nacht kam es vereinzelt zu kleineren Glut- und Brandstellen. Diese wurden durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte erkannt und unmittelbar abgelöscht, hieß es. Ein größeres Wiederaufflammen konnte verhindert werden. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt.

Im Laufe des Tages sollen rund 300 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt sein. Seit den frühen Morgenstunden unterstützen drei Hubschrauber aus und zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei die Löscharbeiten aus der Luft.

„Die Entwicklung während der Nacht ist erfreulich. Die Lage bleibt dennoch anspruchsvoll“, erklärte Einsatzleiter Christof Grundner. „Unser Ziel ist es, die Situation heute weiter zu stabilisieren und die verbliebenen Glutnester konsequent abzulöschen.“

Nach derzeitigem Stand besteht weiterhin keine Gefahr für die Bevölkerung. Lokal kann es weiterhin zu Geruchsbelästigungen durch Brandrauch kommen. Die Bundesstraße B 305 bleibt bis auf Weiteres für den allgemeinen Verkehr gesperrt.

Die Bevölkerung wird weiterhin dringend gebeten, den Einsatzbereich weiträumig zu meiden, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen und die Zufahrtswege für die Rettungskräfte freizuhalten. Die mit Allgemeinverfügung angeordneten Betretungs- und Befahrungsverbote für den Bereich der Lackenberg-Wand sowie den Bereich um den Wössener See gelten weiterhin.

Siehe auch:  Ölkrise: Grüne wollen Maßnahmen "ohne ideologische Scheuklappen"
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hinweis auf Waldbrandgefahr (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Lage beim Bergwaldbrand nahe der Hochwand nahe der Lackenbergwand in der Nacht zum Freitag stabilisiert, keine nennenswerte Ausbreitung festgestellt
  • Einsatzfortschritt: nach Dunkelheit Flugbetrieb planmäßig eingestellt und Zahl der Einsatzkräfte deutlich reduziert, vereinzelt kleine Glut- und Brandstellen abgewehrt; Feuerwehrmann verletzt
  • Rund 300 Einsatzkräfte sollen am Tag beteiligt sein; zusätzliche Hubschrauberunterstützung weiterhin (drei aus Österreich, zwei von Bayerischer Polizei), Bevölkerung keine Gefahr aber B 305 bis auf Weiteres gesperrt sowie Betretungs- und Befahrungsverbote weiterhin gültig

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand bei Unterwössen; Lage in der Nacht zum Freitag stabilisiert, keine nennenswerte Ausbreitung; Katastrophenfall besteht weiterhin fort, lokale Gefahren nur durch Brandrauch/geruchsbelästigungen möglich
  • Betroffene Einsatzkräfte und Region Bayern/Traunstein: Brandbekämpfung Donnerstag bis Einbruch der Dunkelheit, nachts kleinere Glut- und Brandstellen abgelöscht; ein Feuerwehrmann verletzt, Flugbetrieb ab Dunkelheit eingestellt, Einsatzkräfte im Brandgebiet deutlich reduziert
  • Betroffene Zahl/Zeiträume/Restriktionen: im Laufe des Tages rund 300 Einsatzkräfte; drei Hubschrauber aus Österreich und zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei; Bundesstraße B 305 weiterhin bis auf Weiteres gesperrt; Betretungs- und Befahrungsverbote für Bereich Lackenberg-Wand sowie Bereich um den Wössener See gelten weiterhin, Bevölkerung soll Einsatzbereich weiträumig meiden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Brandlage im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand hat sich in der Nacht stabilisiert, keine nennenswerte Ausbreitung; Katastrophenfall besteht weiterhin fort
  • Brandbekämpfung intensiviert bis zum Einbruch der Dunkelheit, danach Flugbetrieb planmäßig eingestellt und Einsatzkräfte reduziert; nachts nur vereinzelt kleinere Glut- und Brandstellen, wieder aufflammen verhindert, ein Feuerwehrmann verletzt
  • Keine Gefahr für die Bevölkerung nach aktuellem Stand, jedoch mögliches örtliches Auftreten von Brandrauchgeruch; B 305 gesperrt, Betretungs- und Befahrungsverbote (Lackenberg-Wand, Bereich um den Wössener See) gelten weiter

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Kreisfeuerwehrverband setzt die Brandbekämpfung fort; kleinere Glut- und Brandstellen werden durch eingesetzte Feuerwehrkräfte erkannt und unmittelbar abgelöscht, Ziel ist die verbliebenden Glutnester konsequent auszuschalten
  • Rund 300 Einsatzkräfte werden im Laufe des Tages eingesetzt; aus der Luft unterstützen drei Hubschrauber aus Österreich und zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei die Löscharbeiten
  • Die Allgemeinverfügung mit Betretungs- und Befahrungsverboten bleibt bestehen; außerdem wird der Einsatzbereich weiträumig gemieden und die Zufahrtswege für Rettungskräfte freigehalten, die Bundesstraße B 305 bleibt gesperrt
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