Arbeitslosigkeit in Thüringen steigt im Juli saisonbedingt

31. Juli 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft & Arbeitsmarkt in

() – Die Arbeitslosigkeit in Thüringen ist im Juli saisonbedingt gestiegen. Wie die Regionaldirektion -Thüringen der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte, waren 71.152 Menschen arbeitslos gemeldet, 2.767 mehr als im Juni.

Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl um 811. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,5 Prozent, nach 6,3 Prozent im Vormonat.

Der Anstieg sei vor allem auf saisonale Effekte zurückzuführen, hieß es. Mit dem Ende des Schul- und Ausbildungsjahres und der Sommerpause vieler Betriebe hätten sich viele junge Menschen arbeitslos gemeldet, während Betriebe Einstellungen zurückgestellt hätten.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion, Markus Behrens, erklärte, das Ende des Schul- und Ausbildungsjahres sowie die Sommerpause führten zu einem erwartbaren Anstieg. Gleichzeitig würden mehr Stellen gemeldet, während wirtschaftliche Unsicherheiten Neueinstellungen bremsten.

Besonders Menschen ohne Berufsabschluss hätten es zunehmend schwer, eine Beschäftigung zu finden; Qualifizierung und Weiterbildung blieben entscheidend.

Im Juli meldeten Arbeitgeber in Thüringen 3.503 neue Arbeitsstellen, 329 mehr als im Vormonat und 226 mehr als im Vorjahr. Bei den Agenturen für Arbeit und Jobcentern waren 15.682 freie Stellen gelistet, 597 mehr als vor einem Jahr.

4.385 Arbeitslose beendeten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, 59 mehr als vor einem Jahr. Zugleich meldeten sich 6.082 Menschen aus einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 163 mehr als im Vorjahr.

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Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag nach Hochrechnung im Mai bei 774.700 Menschen; das waren 10.500 weniger als ein Jahr zuvor.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Agentur für Arbeit (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Arbeitslosigkeit in Thüringen im Juli saisonbedingt gestiegen auf 71.152 gemeldete Arbeitslose (+2.767 gegenüber Juni) und Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent (nach 6,3 Prozent im Vormonat)
  • Zahl der neuen Arbeitsstellen im Juli: 3.503 (+329 gegenüber Vormonat; +226 gegenüber Vorjahr) sowie 15.682 freie Stellen bei Agenturen für Arbeit und Jobcentern (+597 gegenüber Vorjahr)
  • Entwicklung zwischen Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit: 4.385 Personen beendeten Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (+59 gegenüber Vorjahr), 6.082 meldeten sich aus Erwerbstätigkeit arbeitslos (+163 gegenüber Vorjahr)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Thüringen, Juli: 71.152 arbeitslos gemeldet, +2.767 ggü. Juni; Arbeitslosenquote 6,5% nach 6,3% im Vormonat
  • Thüringen, Juli ggü. Vorjahr: Arbeitslosenzahl -811; Stellenmeldungen Arbeitgeber 3.503 neue Arbeitsstellen (+226), freie Stellen Agenturen/Jobcenter 15.682 (+597)
  • Thüringen, Juli: 6.082 meldeten sich aus Erwerbstätigkeit arbeitslos (+163 ggü. Vorjahr) sowie 4.385 beendeten Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (+59); sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (Mai) 774.700, -10.500 ggü. Vorjahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Ende des Schul- und Ausbildungsjahres sowie Sommerpause vieler Betriebe, wodurch mehr junge Menschen arbeitslos gemeldet wurden und Einstellungen zurückgestellt wurden
  • wirtschaftliche Unsicherheiten bremsen Neueinstellungen; gleichzeitig wurden mehr Stellen gemeldet
  • besonders schwerer Zugang für Menschen ohne Berufsabschluss; Qualifizierung und Weiterbildung bleiben entscheidend

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit stellt die aktuellen Arbeitsmarktdaten bereit und bewertet den saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit in Thüringen
  • Agenturen für Arbeit und Jobcenter melden/führen weitere freie Stellen (mehr Stellen gelistet) und unterstützen damit die Vermittlung
  • Fokus auf Qualifizierung und Weiterbildung für Menschen ohne Berufsabschluss sowie Einordnung, dass wirtschaftliche Unsicherheiten Neueinstellungen bremsen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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