Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer

30. Juli 2026

Sport - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: 1. FC setzt auf KI

Köln () – Der Kaderplaner des 1. FC Köln, Tim Steidten, setzt in seiner Arbeit mittlerweile auch verstärkt auf künstliche Intelligenz. „KI ist immer da hilfreich, wo es um die Datenflut geht“, sagte er Sky Sport. Daten stünden in einem riesigen Ausmaß zur Verfügung, die viel wichtigere Frage sei aber, wie man sie filtere. „Dazu kommen viele Dinge im Alltag, die durch KI inzwischen deutlich erleichtert werden und hilfreich sind.“

Ganz allgemein sind Spieler laut Steidten, was die physischen Daten angeht, „nahezu gläsern“ geworden. „Gleichzeitig rekrutieren wir Menschen. Mentalität und Charakter sind natürlich auch extrem wichtig.“ Auch wenn ein Spieler datenbasiert top sei, könne es sein, dass man in den Gesprächen feststelle, dass es einfach nicht passe. Das Thema Gehalt spiele in den Datensätzen beim Scouting keine Rolle, fügte er hinzu. „Die Scouts gehen nicht mit einem Budget auf die Suche. Diese Bewertung erfolgt im zweiten Schritt, bei dem wir abwägen, ob ein möglicher Transfer in einem realistischen Rahmen abbildbar ist.“

Und am Ende sei die „menschliche Komponente“ das Entscheidende, so Steidten. „Die Daten können noch so gut sein, wenn das gegenseitige Verständnis nicht passt, gibt es keine Verpflichtung.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: 1. FC Köln (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Tim Steidten setzt beim 1. FC Köln verstärkt auf künstliche Intelligenz, besonders um aus großer Datenflut gezielt relevante Informationen zu filtern
  • Physische Spieler-Daten seien mittlerweile „nahezu gläsern“, dennoch seien Mentalität und Charakter sowie die Ergebnisse der Gespräche entscheidend
  • Gehalt spiele beim Scouting keine Rolle, da Scouts ohne Budget suchen und die Transferbewertung erst im zweiten Schritt erfolgt; entscheidend sei am Ende die „menschliche Komponente“

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

    1. FC Köln, insbesondere Kaderplaner Tim Steidten; betrifft Scouting/Kaderplanung durch verstärkte Nutzung von KI zur Arbeit mit großer Datenflut und zur Filterung, außerdem Unterstützung bei Alltagsaufgaben; keine konkreten Zahlen, Regionen oder Fristen genannt
    1. FC Köln: Spielerbewertungen sollen trotz datenbasierter „nahezu gläserner“ physischer Daten weiterhin durch menschliche Faktoren wie Mentalität/Charakter sowie Gespräche entschieden werden; Gehalt spielt beim Scouting keine Rolle, Transferbewertung erst im zweiten Schritt nach Realitätsabgleich; keine konkreten Zeiträume/Zahlen genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • KI wird verstärkt zur Bewältigung der Datenflut eingesetzt und hilft dabei, große Datenmengen zu filtern und alltägliche Prozesse zu erleichtern
  • Spieler gelten bei physischen Leistungsdaten als „nahezu gläsern“, gleichzeitig bleiben Mentalität, Charakter und die menschliche Komponente entscheidend; selbst bei Top-Daten kann ein Deal scheitern, wenn das „gegenseitige Verständnis“ nicht passt
  • Gehalt spielt beim Scouting in der Datensichtung keine Rolle, die Budget-/Transferbewertung erfolgt erst im zweiten Schritt, der abwägt, ob ein Transfer realistisch finanzierbar ist

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Kaderplaner setzt in der Arbeit verstärkt auf künstliche Intelligenz, um die Datenflut beim Scouting besser zu filtern
  • Scouts bewerten Spieler zunächst ohne Gehaltsbudget; die Transferbewertung erfolgt in einem zweiten Schritt, ob ein Transfer im realistischen Rahmen abbildbar ist
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