Land NRW stellt weitere 250.000 Euro für Hitzeschutz Obdachloser bereit

29. Juli 2026
Land NRW stellt weitere 250.000 Euro für Hitzeschutz Obdachloser bereit

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Hitzeschutz fördern

Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat weitere 250.000 Euro für den Hitzeschutz obdach- und wohnungsloser Menschen bereitgestellt, teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Mittwoch mit.

Mit der zweiten Förderphase stehen in diesem Jahr insgesamt 500.000 Euro für die sogenannten Sommerhilfen zur Verfügung. Die Mittel werden in einem unbürokratischen Verfahren an Träger und Initiativen der Wohnungslosenhilfe ausgezahlt und dienen unter anderem der Beschaffung von Sonnensegeln, leichter Sonnenschutzbekleidung, Trinkwasserflaschen und Sonnenschutzmitteln.

Sozial- und Gesundheitsminister Laumann (CDU) erklärte, die Folgen des Klimawandels und die jüngste historische Hitzewelle zeigten, dass sich die Gesellschaft auf extreme Hitzeperioden einstellen müsse.

Menschen ohne Dach seien der Hitze besonders ausgeliefert und hätten nur eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser oder klimatisierten Räumen. Die Sommerhilfen leisteten einen gezielten Beitrag zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz.

Die Träger und Initiativen können bereits vor Eingang des offiziellen Förderbescheids aktiv werden, da ein vorzeitiger Maßnahmebeginn ausgesprochen wurde.

Ergänzend stellt das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz eine Handlungshilfe zum Thema Hitzeschutz für Menschen ohne Wohnung oder Obdach bereit. Sie enthält Grundlagenwissen, praktische Schritte zur Maßnahmenentwicklung sowie eine Liste etablierter Hilfsangebote und ist auf dem Infoportal Hitze und Gesundheit unter www.hitze.nrw.de abrufbar.

Hintergrund ist die Landesinitiative Endlich ein ZUHAUSE!, mit der das MAGS seit 2019 Kommunen und freie Träger der Wohnungslosenhilfe unterstützt. Die Landesmittel zur Bekämpfung der Wohnungslosigkeit wurden von 1,85 Millionen Euro im Jahr 2018 auf rund 16,6 Millionen Euro im Jahr 2026 aufgestockt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Prekariat (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Nordrhein-Westfalen stellt zusätzlich 250.000 Euro für den Hitzeschutz obdach- und wohnungsloser Menschen bereit, sodass 2025 insgesamt 500.000 Euro für Sommerhilfen zur Verfügung stehen
  • Sommerhilfen werden in einem unbürokratischen Verfahren an Träger und Initiativen ausgezahlt, u. a. für Sonnensegel, leichte Sonnenschutzbekleidung, Trinkwasserflaschen und Sonnenschutzmittel
  • Träger und Initiativen dürfen bereits vor Eingang des offiziellen Förderbescheids mit Maßnahmen beginnen; das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz stellt eine Handlungshilfe auf hitze.nrw.de bereit und unterstützt im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ seit 2019 Kommunen und freie Träger (Wohnungslosigkeit: 1,85 Mio. Euro 2018 auf ca. 16,6 Mio. Euro 2026)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Nordrhein-Westfalen: 250.000 Euro zusätzliche Förderung für Hitzeschutz obdach- und wohnungsloser Menschen, in diesem Jahr insgesamt 500.000 Euro für Sommerhilfen; Auszahlung unbürokratisch an Träger und Initiativen der Wohnungslosenhilfe (z.B. Sonnensegel, Sonnenschutzbekleidung, Trinkwasserflaschen, Sonnenschutzmittel)
  • NRW-weite Zielgruppe ohne Wohnung/Obdach: Maßnahmenbeginn schon vor Eingang des offiziellen Förderbescheids möglich (vorzeitiger Maßnahmebeginn); ergänzende Handlungshilfe des Landesamts verfügbar auf hitze.nrw.de
  • Landesinitiative Endlich ein ZUHAUSE! seit 2019 unterstützt Kommunen und freie Träger; Aufstockung der Landesmittel gegen Wohnungslosigkeit von 1,85 Mio. Euro (2018) auf rund 16,6 Mio. Euro (2026)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Klimawandel und die historische Hitzewelle als Hintergrund sowie die besondere Gefährdung obdach- und wohnungsloser Menschen wegen fehlendem Dach, eingeschränktem Zugang zu Trinkwasser und klimatisierten Räumen
  • Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel als Auslöser für weitere Sommerhilfen einschließlich unbürokratischer Auszahlung zur Beschaffung von Sonnensegeln, leichter Sonnenschutzbekleidung, Trinkwasserflaschen und Sonnenschutzmitteln
  • Kontext durch die Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ seit 2019 zur Unterstützung von Kommunen und freien Trägern der Wohnungslosenhilfe sowie Erhöhung der Mittel zur Bekämpfung der Wohnungslosigkeit von 1,85 Millionen Euro (2018) auf rund 16,6 Millionen Euro (2026)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Landesregierung stellt zusätzlich 250.000 Euro für den Hitzeschutz obdach- und wohnungsloser Menschen bereit und erhöht damit die Sommerhilfen auf insgesamt 500.000 Euro in diesem Jahr
  • Die Fördermittel werden unbürokratisch an Träger und Initiativen der Wohnungslosenhilfe ausgezahlt zur Beschaffung von Sonnensegeln, leichter Sonnenschutzbekleidung, Trinkwasserflaschen und Sonnenschutzmitteln
  • Das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz stellt eine Handlungshilfe zum Hitzeschutz für Menschen ohne Wohnung oder Obdach bereit, abrufbar über www.hitze.nrw.de
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