Bundespolizei fasst Schleuser bei Mittenwald – Fünf Kolumbianer ohne Einreisepapiere
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Mittenwald: Schleuservorwurf an der B2
Mittenwald () – Die Bundespolizei hat in der Nacht zum Sonntag nahe Mittenwald einen mutmaßlichen Schleuser gefasst. Das teilte die Bundespolizeidirektion München am Montag mit.
Ein 28-jähriger Albaner aus Niedersachsen hatte in seinem Pkw fünf kolumbianische Staatsangehörige befördert, darunter einen 15-Jährigen, der im Kofferraum lag.
Bei der Kontrolle auf der Bundesstraße 2 händigte der Fahrer den Beamten seine deutsche Aufenthaltserlaubnis und einen deutschen Führerschein aus. Im Wageninneren entdeckten die Polizisten den Jugendlichen zwischen Kleidungsstücken im Kofferraum.
Der Mann gab an, er habe sich über das Risiko Gedanken gemacht, der 15-Jährige sei jedoch freiwillig in den Kofferraum gestiegen.
Die fünf Kolumbianer führten keine Pässe oder Ausweise mit. Ersten Erkenntnissen zufolge waren sie bereits in Deutschland registriert.
Sie wurden wegen des Verdachts des illegalen Einreiseversuchs angezeigt und der zuständigen Ausländerbehörde übergeben. Der Albaner, der in Niedersachsen gemeldet ist, verließ nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen.
Ihm droht ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Prekäre Beförderungssituation: 15-Jähriger im Kofferraum (Archiv), Bundespolizeiinspektion Rosenheim via |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundespolizei nahm nahe Mittenwald in der Nacht zum Sonntag einen mutmaßlichen Schleuser fest
- 28-jähriger Fahrer (albanisch, aus Niedersachsen) hatte fünf kolumbianische Staatsangehörige transportiert, darunter ein 15-Jähriger im Kofferraum
- Verdacht auf Anzeige wegen illegalen Einreiseversuchs sowie Übergabe an Ausländerbehörde; Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern droht
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundespolizei/Personen nahe Mittenwald (Bundesstraße 2, Nacht zum Sonntag); betroffen: 1 mutmaßlicher Schleuser (28-jähriger Albaner aus Niedersachsen) und 5 beförderte Kolumbianer, darunter ein 15-Jähriger im Kofferraum; keine Zahlen zu Strafen, aber Übergabe an zuständige Ausländerbehörde und Anzeige wegen Verdachts des illegalen Einreiseversuchs
- Zeitraum: Nacht zum Sonntag bis Montag nach Polizei-Kontrolle; anschließender Ablauf: Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern wird angedroht, nach Abschluss der Maßnahmen Verlassen des Bundespolizeireviers Garmisch-Partenkirchen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Mutmaßliches Einschleusen illegal Eingereister; fünf kolumbianische Staatsangehörige ohne Pässe/Ausweise, darunter ein 15-Jähriger im Kofferraum eines Pkw
- Fahrer gab an, der 15-Jährige sei freiwillig in den Kofferraum gestiegen, obwohl er sich laut Aussage über das Risiko Gedanken gemacht habe
- Kontrolle nach Meldung/Ermittlungsansatz auf der Bundesstraße 2 nahe Mittenwald; Anzeige wegen Verdachts auf illegalen Einreiseversuch und Übergabe an Ausländerbehörde, später Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Bundespolizei hat den 28-jährigen mutmaßlichen Schleuser bei einer Kontrolle nahe Mittenwald festgenommen bzw. gestoppt und den 15-Jährigen sowie die weiteren fünf Personen im Pkw sichergestellt
- Die Betroffenen wurden wegen des Verdachts auf illegalen Einreiseversuch angezeigt und die fünf kolumbianischen Staatsangehörigen der zuständigen Ausländerbehörde übergeben
- Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet bzw. angestoßen
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