CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz sagt Kanzler-Treffen ab
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Merz-Kontakt in Berlin ausgesetzt
Berlin () – Die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hat einen geplanten Termin mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Rahmen ihrer Berlin-Klausur offenbar abgesagt. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf einen Brief der Fraktion.
Fraktionschef Christoph Gensch begründete die Entscheidung demnach mit den jüngsten Ereignissen rund um den entlassenen Verkehrsminister Patrick Schnieder.
Merz` Versuch, Schnieder als Verkehrsminister auszutauschen, war zunächst gescheitert, nachdem der als Nachfolger vorgesehene CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler seine Zusage überraschend zurückgezogen hatte. Schnieder war bereits über seine Ablösung informiert worden und bat schließlich selbst um seine Entlassung, um den „unwürdigen Zustand“ zu beenden.
Die Debatte mache die notwendige sachliche Arbeit unmöglich, so Schnieder.
Der Umgang mit Schnieder habe in der Partei für „erhebliches Unverständnis“ gesorgt, heißt es in dem Brief aus Rheinland-Pfalz. Schnieder stehe für „hohe fachliche Kompetenz und verlässliche politische Arbeit“.
Ein persönlicher Austausch setze ein „Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung“ voraus. Das sei durch die aktuelle Situation „so leider nicht gegeben“.
Auch Gordon Schnieder, der Bruder des scheidenden Verkehrsministers und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, soll Merz bei der Präsidiumssitzung am Montag offen für die Art und Weise der Entlassung seines Bruders kritisiert haben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 27.07.2026 |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hat ihren geplanten Termin mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Rahmen der Berlin-Klausur offenbar abgesagt
- Als Begründung wurde die aktuelle Debatte und der Umgang mit dem entlassenen Verkehrsminister Patrick Schnieder genannt, weil dadurch keine sachliche Arbeit möglich sei
- Es wurde ein fehlendes Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung für einen persönlichen Austausch angeführt; zudem soll auch Gordon Schnieder Kritik an der Entlassungsweise geäußert haben
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- Bundeskanzler Friedrich Merz und Verkehrsminister Patrick Schnieder betroffen indirekt; Hintergrund ist die entlassungsbezogene parteiinterne Debatte, die den persönlichen Austausch mit Merz verunmöglicht; keine konkreten Zahlen, aber Begründung mit fehlendem Mindestmaß an gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung sowie „erheblichen Unverständnis“
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- Geplanter Termin der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Rahmen der Berlin-Klausur offenbar abgesagt
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- Debatte/Umgang innerhalb der Partei habe laut Schnieder und Brief die sachliche Arbeit unmöglich gemacht sowie erhebliches Unverständnis erzeugt; Voraussetzungen für persönlichen Austausch (gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung) seien wegen der aktuellen Situation nicht gegeben
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- Die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hat den geplanten Termin mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Rahmen ihrer Berlin-Klausur offenbar abgesagt
- Die Absage wird mit den jüngsten Ereignissen rund um den entlassenen Verkehrsminister Patrick Schnieder begründet, da dadurch laut Fraktion keine sachliche Arbeit mit dem erforderlichen gegenseitigen Vertrauen und der Wertschätzung möglich sei
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