Sicherheitsexperte Neumann: Islamistische Bedrohung nimmt wieder zu
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit in Berlin: Islamistischer Terror
Berlin () – Der Sicherheitsexperte Peter Neumann sieht eine zunehmende Bedrohung durch islamistische Extremisten. „Der islamistische Terror ist seit Beginn der Dekade zwar zurückgegangen, aber ganz aufgehört hat er nie. Vor allem seit dem Gaza-Konflikt hat die Bedrohung eher wieder zugenommen“, sagte der Professor am Londoner King`s College der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) nach der Todesfahrt auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin.
Gleichzeitig habe sich die Art der Bedrohung verändert. „Während es vor zehn Jahren noch große Netzwerke gab und die Rekrutierung oftmals von radikalen Predigern durchgeführt wurde, spielt heute das Internet eine viel größere Rolle.“
Neumann fügte hinzu: „Einen Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen gibt es nach derzeitigem Stand nicht, auch wenn ich keinen Zweifel habe, dass – wie bei fast allen solchen Anschlägen in der Vergangenheit – die extreme Rechte profitiert.“ In Berlin steht im September die Wahl zum Abgeordnetenhaus an. Beim Anschlag auf den CSD in Berlin ist eine Frau getötet worden, etwa ein Dutzend Menschen wurden verletzt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Auto fährt bei CSD in Menschenmenge am 26.07.2026 |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Peter Neumann sieht eine zunehmende Bedrohung durch islamistische Extremisten, vor allem seit dem Gaza-Konflikt; der islamistische Terror sei zwar zurückgegangen, aber nicht beendet
- Neumann macht eine veränderte Bedrohungsart aus: heute spielt das Internet eine viel größere Rolle als früher große Netzwerke und radikale Prediger
- Nach derzeitigem Stand bestehe kein Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen in Berlin; gleichzeitig äußert Neumann, dass wie bei früheren Anschlägen die extreme Rechte profitiere
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind islamistische Extremisten als zunehmende Bedrohung; islamistischer Terror ist seit Beginn der Dekade zwar zurückgegangen, aber seit dem Gaza-Konflikt wieder angestiegen; konkrete Zeitpunkte außer „seit Beginn der Dekade“ und „seit dem Gaza-Konflikt“ werden nicht genannt
- Betroffen ist der Christopher Street Day in Berlin als konkretes Ereignis; bei der Todesfahrt wurden 1 Person getötet und etwa ein Dutzend Menschen verletzt; Berlin-Wahl zum Abgeordnetenhaus im September als Bezugspunkt, wobei kein Zusammenhang mit den Wahlen genannt wird
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zunehmende Bedrohung durch islamistische Extremisten; islamistischer Terror ist seit Beginn des Jahrzehnts zwar zurückgegangen, aber nicht verschwunden; seit dem Gaza-Konflikt hat die Bedrohung eher wieder zugenommen
- Veränderter Bedrohungsmodus: heute spielt das Internet bei Rekrutierung/Anwerbung eine deutlich größere Rolle als früher (weniger große Netzwerke, weniger Rekrutierung durch radikale Prediger)
- Als Kontext: bevorstehende Wahlen in Berlin (September) nach derzeitigem Stand kein direkter Zusammenhang; extreme Rechte könnte jedoch durch solche Anschläge profitieren
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