Linke kritisiert Prüfungsbericht zum Azubiwerk als wertlos

24. Juli 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

: Kritik am Azubiwerk

() – Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat den Prüfungsbericht der Landesregierung zur Einrichtung eines Azubiwerks scharf kritisiert. Das habe die Abgeordnete Linda Stark, jugend- und ausbildungspolitische Sprecherin, mitgeteilt.

Die Ergebnisse des Berichts seien ein schlechter Witz, da sie oberflächlich und rein finanziell geprägt seien, ohne die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung zu berücksichtigen.

Der Entschließungsantrag der Linken zur Prüfung eines Azubiwerks war mit dem Haushalt für 2026/27 im Dezember 2025 beschlossen worden. Die Regierung sollte bis Juni prüfen, wie Wohnraum- und Unterstützungsangebote für Auszubildende in Thüringen unter einem Dach gebündelt werden können.

Stark betonte, dass Doppelstrukturen vermieden und jährlich eine Auszubildendenkonferenz stattfinden müsse. Vorbilder seien die Azubiwerke in , und .

Im Februar 2026 hatte sich auch Schleswig-Holstein für die Errichtung eines Azubiwerks ausgesprochen und dafür Zuspruch der dortigen IHK erhalten.

Stark wies darauf hin, dass junge Menschen echte Teilhabe bräuchten, anstatt dass die Politik über sie entscheide. Die aktuelle Nicht-Priorisierung zeige sich etwa in den Diskussionen um ein Social-Media-Verbot und die BAföG-Reform.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Die Linke (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag kritisiert den Prüfungsbericht der Landesregierung zur Einrichtung eines Azubiwerks als oberflächlich und rein finanziell, ohne die Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung zu berücksichtigen
  • Der Entschließungsantrag der Linken zur Prüfung eines Azubiwerks wurde im Dezember 2025 mit dem Haushalt 2026/27 beschlossen, mit der Vorgabe dass die Regierung bis Juni prüft, wie Wohnraum- und Unterstützungsangebote für Auszubildende in Thüringen unter einem Dach gebündelt werden können
  • Die Linke fordert neben dem Vermeiden von Doppelstrukturen jährlich eine Auszubildendenkonferenz und nennt als Vorbilder Azubiwerke in München, Hamburg und Bremen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Thüringer Landtag; Fraktion Die Linke bzw. Abgeordnete Linda Stark kritisiert den Prüfungsbericht der Landesregierung zur Einrichtung eines Azubiwerks; Bezug zu Thüringen (keine konkreten Zahlen)
  • Entschließungsantrag der Linken im Dezember 2025 im Haushalt für 2026/27; Landesregierung sollte bis Juni prüfen, wie Wohnraum- und Unterstützungsangebote für Auszubildende in Thüringen unter einem Dach gebündelt werden können
  • Weitere Bundes-Länder als Vorbild/Auslöser; Azubiwerke in München, Hamburg und Bremen als Vorbilder; zudem Schleswig-Holstein im Februar 2026 mit Zuspruch der IHK; gefordert wird außerdem jährlich eine Auszubildendenkonferenz (keine weiteren Zahlen)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik am Prüfungsbericht zur Einrichtung eines Azubiwerks wegen oberflächlicher und rein finanzieller Betrachtung ohne Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung
  • Entschließungsantrag der Linken mit Haushalt 2026/27 beschlossen; Regierung sollte bis Juni prüfen, wie Wohnraum- und Unterstützungsangebote für Auszubildende unter einem Dach gebündelt werden können
  • Forderungen nach Vermeidung von Doppelstrukturen sowie jährlicher Auszubildendenkonferenz; Bezug auf Vorbilder in München, Hamburg und Bremen sowie politische Nicht-Priorisierung junger Teilhabe (u.a. Social-Media-Verbot, BAföG-Reform)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Landesregierung soll bis Juni prüfen, wie Wohnraum- und Unterstützungsangebote für Auszubildende in Thüringen unter einem Dach gebündelt werden können
  • Regierung soll Doppelstrukturen vermeiden und jährlich eine Auszubildendenkonferenz sicherstellen
  • Thüringen soll sich an bestehenden Azubiwerken als Vorbildern orientieren (etwa in München, Hamburg und Bremen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH