Umfrage: Frauen bei Altersvorsorge weiter im Nachteil
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Altersvorsorge in Deutschland
Berlin () – Frauen sorgen weiterhin seltener für das Alter vor als Männer, und der Abstand wächst weiter. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Yougov für die Postbank hervor.
Rund 21 Prozent der erwerbstätigen Frauen geben demnach an, nicht selbst für das Alter vorzusorgen. Vor zwei Jahren lag der Anteil noch bei 19 Prozent. Bei den Männern ist der Anteil deutlich geringer: Nur knapp zwölf Prozent verzichten auf eine private Altersvorsorge (2024: 14 Prozent).
Auch bei der Art der Geldanlage zeigen sich Unterschiede. Während 68 Prozent der Männer, die privat vorsorgen, auf Aktien, Fonds oder ETFs setzen, nutzen Frauen Wertpapiere seltener. Dennoch investierten 2026 bereits 46 Prozent der Frauen in Wertpapiere, verglichen mit 41 Prozent im Jahr 2024.
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage von Yougov, an der zwischen dem 2. und 5. April 2026 insgesamt 2.059 Personen teilnahmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alte und junge Frau sitzen am Strand |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Anteil erwerbstätiger Frauen ohne private Altersvorsorge steigt auf 21 Prozent (von 19 Prozent vor zwei Jahren), während bei Männern knapp 12 Prozent verzichten (2024: 14 Prozent)
- Frauen investieren Wertpapiere seltener als Männer, dennoch steigt der Frauenanteil in Wertpapiere auf 46 Prozent (2024: 41 Prozent)
- Datengrundlage ist eine Yougov-Online-Umfrage vom 2. bis 5. April 2026 mit 2.059 Teilnehmenden
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Frauen in Deutschland: 21 Prozent der erwerbstätigen Frauen sorgen nicht selbst für das Alter vor (Anstieg von 19 Prozent vor zwei Jahren); Männer: knapp 12 Prozent verzichten auf private Altersvorsorge (2024: 14 Prozent)
- Unterschied bei Wertpapieren/Anlagen in Deutschland: 68 Prozent der Männer, die privat vorsorgen, setzen auf Aktien/Fonds/ETFs; bei Frauen weniger, aber Anteil steigt 2026 auf 46 Prozent (von 41 Prozent 2024)
- Zeitraum/Zahlen zur Erhebung: Online-Umfrage von Yougov, durchgeführt vom 2. bis 5. April 2026, mit 2.059 Teilnehmenden
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Frauen sorgen seltener privat für das Alter vor als Männer; der Abstand nimmt zu (erwerbstätige Frauen: ca. 21% sorgen nicht vor, vor zwei Jahren 19%; Männer: ca. 12% sorgen nicht vor, 2024 14%)
- Unterschiedliche Anlageverhalten bei privater Altersvorsorge; Männer häufiger in Aktien/Fonds/ETFs (68% der vorsorgenden Männer), Frauen setzen Wertpapiere seltener (2026: 46% Frauen in Wertpapieren, 2024: 41%)
- Datenbasis: Yougov-Online-Umfrage vom 2. bis 5. April 2026 mit 2.059 Teilnehmenden; Kontext ist die Auswertung zur privaten Altersvorsorge nach Geschlecht
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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