Weltkriegsgranate bei Thalfang entdeckt und geborgen

20. Juli 2026

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Panorama: Weltkriegsgranate in Thalfang

Thalfang () – Ein aufmerksamer Wanderer hat am Sonntagnachmittag auf einem Parkplatz an der L150 bei Thalfang eine Weltkriegsgranate entdeckt. Wie die Polizeiinspektion Morbach mitteilte, verständigte der Mann gegen 15:28 Uhr die Beamten, nachdem er den verdächtigen Gegenstand auf dem Wanderparkplatz gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk gefunden hatte.

Die eintreffenden Polizeikräfte bestätigten aus sicherer Distanz, dass es sich tatsächlich um eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.

Daraufhin sperrten Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen Morbach und Hermeskeil den Fundort sowie den umliegenden Gefahrenbereich weiträumig ab. Der hinzugezogene Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass von der Granate keine akute Detonationsgefahr ausging, sie aber noch mit Restmengen an Explosivstoff gefüllt und damit weiterhin gefährlich war.

Die Fachleute des Kampfmittelräumdienstes bargen das Kampfmittel fachgerecht und transportierten es zur späteren kontrollierten Vernichtung ab.

Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse, und der Wanderparkplatz konnte gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben werden. Die Polizei dankte dem Wanderer für sein besonnenes Verhalten und appellierte an die Bevölkerung, beim Fund von verdächtigen Gegenständen Abstand zu halten und sofort die Polizei zu verständigen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weltkriegsgranate 1 (Archiv), Polizeiinspektion Morbach via

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ein Wanderer meldete gegen 15:28 Uhr auf einem Parkplatz an der L150 bei Thalfang eine Weltkriegsgranate, nachdem er den Gegenstand auf dem Wanderparkplatz gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk gefunden hatte
  • Polizei sperrte Fundort und Gefahrenbereich, Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass keine akute Detonationsgefahr besteht, die Granate aber wegen Restexplosivstoff weiter gefährlich ist
  • Kampfmittel wurde fachgerecht geborgen und zur kontrollierten Vernichtung abtransportiert, der Parkplatz wurde gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Polizeiinspektion Morbach und Kampfmittelräumdienst sowie Bevölkerung im Bereich des Wanderparkplatzes an der L150 bei Thalfang; Einsatzgebiet regional um den Parkplatz gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk (keine konkreten Personen-/Zahlenangaben)
  • Zeitraum/Fristen: Meldung gegen 15:28 Uhr, Sperrung bis zur Freigabe des Wanderparkplatzes gegen 19:50 Uhr; keine akute Detonationsgefahr, aber Gefahr durch Rest-Explosivstoff noch bis zur fachgerechten Bergung/Transport zur kontrollierten Vernichtung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Weltkriegsgranate wurde auf einem Parkplatz an der L150 bei Thalfang gefunden; Wanderer entdeckte den verdächtigen Gegenstand gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk und verständigte gegen 15:28 Uhr die Polizei
  • Granate aus dem Zweiten Weltkrieg mit Restmengen an Explosivstoff; dadurch weiterhin gefährlich, obwohl keine akute Detonationsgefahr festgestellt wurde
  • Polizeieinsatz mit Absperrung und Kampfmittelräumdienst zur fachgerechten Bergung und kontrollierten Vernichtung; Parkplatz wurde nach Abschluss gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Polizei sperrte den Fundort und den umliegenden Gefahrenbereich weiträumig ab
  • Der Kampfmittelräumdienst wurde hinzugezogen, barg die Granate fachgerecht und transportierte sie zur kontrollierten Vernichtung
  • Der Wanderparkplatz wurde nach Abschluss des Einsatzes gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH