Neue Integrierte Leitstelle mit Katastrophenschutzzentrum in Ludwigsburg geplant

17. Juli 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Panorama: Landkreis Ludwigsburg plant neue ILS

Ludwigsburg () – Der Landkreis Ludwigsburg plant den Bau einer neuen Integrierten Leitstelle (ILS) mit Katastrophenschutzzentrum und setzt damit ein klares Zeichen für die Notfallversorgung der Bevölkerung. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 17. Juli die abgeschlossene Entwurfsplanung sowie den Bau der ILS mehrheitlich beschlossen, teilte Landrat Dietmar Allgaier mit.

Das Projekt wird vollständig über Zuschüsse finanziert.

Die bestehende Leitstelle ist derzeit im Feuerwehrhaus der Stadt Ludwigsburg untergebracht, was den heutigen Anforderungen an eine moderne Leitstelle nicht gerecht wird. Zudem hat die Stadt angekündigt, die vermieteten Flächen künftig selbst zu benötigen.

Der Neubau der Leitstelle wird nun mit dem Katastrophenschutzzentrum verbunden, um eine zukunftsfähige Sicherheitsinfrastruktur für den gesamten Landkreis zu schaffen.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 34,9 Millionen Euro. Die Kreisverwaltung hat verschiedene Fördermöglichkeiten geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Katastrophenschutzzentrum die Voraussetzungen für eine Förderung nach dem neuen Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz erfüllt.

Dadurch kann das Projekt ohne Eigenmittel des Landkreises realisiert werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katastrophenschutz (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kreistag Ludwigsburg beschließt am 17. Juli mehrheitlich die abgeschlossene Entwurfsplanung sowie den Bau der neuen Integrierten Leitstelle mit Katastrophenschutzzentrum
  • Projektkosten betragen 34,9 Millionen Euro und werden vollständig über Zuschüsse finanziert, ohne Eigenmittel des Landkreises
  • Neubau der Leitstelle soll mit dem Katastrophenschutzzentrum verbunden werden, da die bestehende Leitstelle im Feuerwehrhaus Ludwigsburg den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht und die Stadt die Flächen künftig selbst benötigt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Landkreis Ludwigsburg: Bau einer neuen Integrierten Leitstelle (ILS) mit Katastrophenschutzzentrum zur Notfallversorgung; Kreistagsbeschluss am 17. Juli; Entwurfsplanung und Bau mehrheitlich beschlossen; Verbindung von Leitstelle und Katastrophenschutzzentrum zur Sicherheitsinfrastruktur für den gesamten Landkreis
  • Regionen/Zielgruppen: gesamte Bevölkerung im Landkreis Ludwigsburg, zudem zuständige Einsatzkräfte der Leitstelle; bisherige Leitstelle im Feuerwehrhaus der Stadt Ludwigsburg, künftig nicht mehr ausreichend bzw. Stadt benötigt Flächen selbst
  • Zahlen/Finanzierung/Fristen: Gesamtkosten 34,9 Millionen Euro; vollständige Finanzierung über Zuschüsse, keine Eigenmittel des Landkreises; Förderung über Katastrophenschutzzentrum nach dem neuen Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erfordernis einer modernen Leitstelle, da die bestehende Leitstelle im Feuerwehrhaus Ludwigsburg den heutigen Anforderungen nicht genügt
  • angekündigter Eigenbedarf der Stadt an den vermieteten Flächen als Auslöser für den Neubau
  • Anbindung der ILS an ein Katastrophenschutzzentrum als Kontext für eine zukunftsfähige Sicherheitsinfrastruktur; Finanzierung vollständig über Zuschüsse nach Prüfung von Fördermöglichkeiten (keine Eigenmittel des Landkreises)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Kreistag hat am 17. Juli die abgeschlossene Entwurfsplanung und den Bau der neuen Integrierten Leitstelle (ILS) mit Katastrophenschutzzentrum mehrheitlich beschlossen
  • Die Kreisverwaltung setzt den Neubau um und bindet die Leitstelle an das Katastrophenschutzzentrum an, um die Sicherheitsinfrastruktur für den gesamten Landkreis zu schaffen
  • Das Projekt wird vollständig über Zuschüsse finanziert, sodass keine Eigenmittel des Landkreises nötig sind
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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