13-Jährige verursacht Unfall auf E-Scooter ohne Versicherung

17. Juli 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Panorama: Unfall auf Rügen

Mönchgut () – Auf dem Mönchgut auf Rügen hat eine 13-Jährige mit ihrem E-Scooter einen ungewöhnlichen Verkehrsunfall verursacht. Wie die Polizei Neubrandenburg am Freitag mitteilte, war das Mädchen am Donnerstag auf einem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 unterwegs.

Dabei zog sie ein zuvor liegengebliebenes Mofa, auf dem sich eine weitere Person befand.

In einer Kurve kam der Jugendlichen eine 76-jährige Frau aus entgegen. Beim Versuch, die beiden Fahrzeuge voneinander zu trennen, verhakten sich die Lenker von E-Scooter und Mofa.

Die 13-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle über ihren E-Scooter und stieß mit der Fußgängerin zusammen. Die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von etwa 50 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass für den E-Scooter kein erforderlicher Haftpflichtversicherungsschutz bestand. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Gegen die 13-Jährige wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizeiauto (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 13-Jährige verursachte auf dem Mönchgut auf Rügen einen Unfall, nachdem ihr E-Scooter beim Versuch, ein Mofa zu ziehen und in einer Kurve die Fahrzeuge zu trennen, mit einer Fußgängerin zusammenstieß; die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus
  • Sachschaden entstand in Höhe von etwa 50 Euro
  • Für den E-Scooter bestand kein Haftpflichtversicherungsschutz; Fahrzeug wurde sichergestellt und es wurden Strafanzeigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind eine 13-jährige Jugendliche auf dem E-Scooter und eine 76-jährige Fußgängerin aus Brandenburg auf dem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 auf Rügen bei Mönchgut; die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus
  • Zeit-/Ort: Unfall am Donnerstag, Mitteilung/Polizei-Neubrandenburg am Freitag; Schadenhöhe etwa 50 Euro, E-Scooter ohne erforderlichen Haftpflichtversicherungsschutz und sichergestellt
  • Auswirkungen/Rechtsfolgen: Strafanzeigen gegen die 13-Jährige wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Die 13-Jährige fuhr mit einem E-Scooter auf einem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 und zog ein zuvor liegengebliebenes Mofa mit einer weiteren Person darauf; in einer Kurve kam ihr eine 76-jährige Frau entgegen, beim Trennen der Fahrzeuge verhakten sich die Lenker, wodurch die 13-Jährige die Kontrolle verlor und mit der Fußgängerin kollidierte
  • Unklare Verkehrssituation und Kettenreaktion durch das gleichzeitige Mitziehen/Verhaken der Fahrzeuge als Auslöser, plus fehlender Haftpflichtversicherungsschutz für den E-Scooter
  • Als Hintergrund/Umfeld wurden Strafanzeigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet, die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und der Sachschaden lag bei etwa 50 Euro

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Polizei hat den Unfall aufgenommen, die Situation vor Ort geklärt und die Fahrzeuge dabei getrennt bzw. den Hergang festgestellt
  • Der E-Scooter wurde sichergestellt, weil kein erforderlicher Haftpflichtversicherungsschutz bestand
  • Strafanzeigen gegen die 13-Jährige wurden wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH