Destatis: Zahl der Wohnungen in Deutschland wuchs 2025 um 196.000

16. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wohnen in : Wohnungsbestand steigt

() – Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen. Das waren 0,4 Prozent oder 196.000 Wohnungen mehr als Ende 2024, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Im Zehnjahresvergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich demnach der Wohnungsbestand um 6,0 Prozent oder 2,5 Millionen Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter.

Von den 44,0 Millionen Wohnungen zum Jahresende 2025 befanden sich laut Destatis rund 43,1 Millionen oder 98,0 Prozent in Wohngebäuden, mehr als die Hälfte davon (54,9 Prozent oder 23,6 Millionen Wohnungen) in Mehrfamilienhäusern. Im Durchschnitt bestand damit jedes der deutschlandweit 3,5 Millionen Mehrfamilienhäuser aus 6,7 Wohnungen. Die 13,5 Millionen Einfamilienhäuser machten knapp ein Drittel (31,3 Prozent) der Wohnungen in Wohngebäuden aus. 5,5 Millionen Wohnungen (12,8 Prozent) befanden sich in den insgesamt 2,8 Millionen Zweifamilienhäusern und weitere 0,4 Millionen (1,0 Prozent) in Wohnheimen (zum Beispiel für Studierende, Geflüchtete oder Wohnungslose).

In Nichtwohngebäuden waren rund 890.000 oder 2,0 Prozent aller Wohnungen untergebracht, teilte das Statistische Bundesamt mit. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.

Die Gesamtwohnfläche aller Wohnungen stieg in den Jahren von 2015 bis 2025 laut Destatis um 8,9 Prozent und damit etwas stärker als die Zahl der Wohnungen (+6,0 Prozent). Die Wohnungen in Deutschland wurden somit im Durchschnitt größer: Zum Jahresende 2025 betrug die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung 94,0 Quadratmeter, die durchschnittliche Wohnfläche pro Kopf lag bei 49,5 Quadratmetern. Damit hat sich die Wohnfläche je Wohnung seit dem Jahr 2015 um 2,4 Quadratmeter (+2,6 Prozent) und die Wohnfläche je Einwohnerin und Einwohner um 3,3 Quadratmeter (+7,1 Prozent) erhöht.

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Da der Wohnungsbestand seit 2015 insgesamt etwas stärker wuchs als die Bevölkerung, verringerte sich das Verhältnis „Personen je Wohnung“ leicht: Ende 2025 betrug das Verhältnis gut 1,9 Personen je Wohnung, während es Ende 2015 knapp 2,0 Personen je Wohnung waren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44,0 Millionen Wohnungen; das waren 0,4 Prozent bzw. 196.000 mehr als Ende 2024
  • Der Wohnungsbestand stieg im Zehnjahresvergleich von Ende 2015 bis Ende 2025 um 6,0 Prozent bzw. 2,5 Millionen Wohnungen; die Gesamtwohnfläche wuchs um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter
  • Ende 2025 entfielen von 44,0 Millionen Wohnungen rund 43,1 Millionen auf Wohngebäude (davon 23,6 Millionen in Mehrfamilienhäusern) und rund 890.000 auf Nichtwohngebäude

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Deutschlandweit Wohnungsbestand insgesamt (44,0 Millionen Wohnungen Ende 2025; 0,4% bzw. +196.000 ggü. Ende 2024; 6,0% bzw. +2,5 Millionen ggü. Ende 2015) sowie Wohnfläche (4,1 Milliarden m², +8,9% ggü. Ende 2015)
  • Betroffen: Wohngebäude mit 43,1 Millionen Wohnungen (98,0%), davon 23,6 Millionen in Mehrfamilienhäusern (54,9%) und 13,5 Millionen in Einfamilienhäusern (31,3%); außerdem Zweifamilienhäuser 5,5 Millionen (12,8%) und Wohnheime 0,4 Millionen (1,0%)
  • Betroffen: Nichtwohngebäude mit 890.000 Wohnungen (2,0%); durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung 94,0 m² (seit 2015 +2,4 m²) und Personen je Wohnung Ende 2025 gut 1,9 (Ende 2015 knapp 2,0)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wachstum des Wohnungsbestands in Deutschland zum Jahresende 2025 auf rund 44,0 Millionen Wohnungen, rund 0,4 Prozent bzw. 196.000 mehr als Ende 2024; im Vergleich zu 2015 Anstieg um 6,0 Prozent bzw. 2,5 Millionen Wohnungen
  • Wohnfläche stieg von 2015 bis 2025 stärker als die Anzahl der Wohnungen (+8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter), wodurch Wohnungen im Durchschnitt größer wurden; Ende 2025 durchschnittlich 94,0 Quadratmeter je Wohnung
  • Veränderung der Bevölkerungs-/Wohnungsrelation: weil der Wohnungsbestand etwas stärker wuchs als die Bevölkerung, sank „Personen je Wohnung“ leicht von knapp 2,0 (2015) auf gut 1,9 (2025)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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