Bundeswehr prüft Kauf neuer A400M von Airbus

14. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Airbus plant weitere A400M

() – Der Flugzeugbauer Airbus kann auf einen weiteren Auftrag der Bundeswehr hoffen. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Informationen aus Industriekreisen schreibt, laufen Gespräche über den Kauf von 15 bis 20 neuen A400M-Militärtransportern.

Die Turboprop-Flugzeuge könnten demnach in der Bundeswehr neue Aufgaben übernehmen. Im Gespräch ist unter anderem, die Maschine zu einem Träger von Drohnen oder Marschflugkörpern zu entwickeln. Damit könnte die A400M künftig eine wichtige Rolle in der Abschreckung spielen, heißt es in Industriekreisen.

Das Geld für einen Kauf wäre da: Anfang Juli genehmigte der Haushaltsausschuss des Bundestages Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 3,59 Milliarden Euro bis zum Jahr 2032. Bislang lag der Rahmen bei gut 1,4 Milliarden. Airbus Defence and Space kommentiert die Gespräche auf Anfrage der Zeitung nicht, auch das Verteidigungsministerium hält sich bedeckt. In Verhandlungskreisen verweist man auf weitere Gespräche in der zweiten Jahreshälfte.

Offiziell hat die Luftwaffe ihren Bedarf gedeckt: Im April erhielt die Truppe die letzte ihrer 53 bestellten A400M. Damit ist bereits jetzt mit Abstand der größte A400M-Betreiber. Von dem Transporter wurden insgesamt 138 Exemplare gebaut, vor allem für europäische Staaten. Tatsächlich beabsichtigt die Bundeswehr nicht, ihre Flotte aufzustocken, sondern ältere Maschinen gegen fabrikneue auszutauschen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Airbus A400M (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gespräche über einen möglichen Kauf von 15 bis 20 neuen Airbus A400M-Militärtransportern für die Bundeswehr laufen
  • A400M könnte künftig als Träger für Drohnen oder Marschflugkörper weiterentwickelt werden, um eine Rolle in der Abschreckung zu übernehmen
  • Haushaltsausschuss genehmigte Verpflichtungsermächtigungen von 3,59 Milliarden Euro bis 2032 (bisheriger Rahmen gut 1,4 Milliarden)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundeswehr/Luftwaffe in Deutschland: mögliche Beschaffung von 15 bis 20 neuen A400M-Militärtransportern zur Übernahme neuer Aufgaben (u.a. Träger für Drohnen oder Marschflugkörper); Haushaltsgenehmigung für Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 3,59 Mrd. Euro bis 2032 (bisheriger Rahmen gut 1,4 Mrd.)
  • Zielzeitraum/Zielprozess: Gespräche laufen; weitere Gespräche werden für die zweite Jahreshälfte erwartet; Haushaltsausschuss genehmigte Anfang Juli die Mittel, letzte der 53 bestellten A400M ging im April an die Truppe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Fortsetzung/Erweiterung der Beschaffungs- und Austauschpläne der Bundeswehr für A400M; Gespräche über den Kauf von 15 bis 20 neuen Militärtransportern
  • Verlagerung/Erweiterung des Aufgabenspektrums der A400M, etwa als Träger von Drohnen oder Marschflugkörpern zur stärkeren Abschreckungsfähigkeit
  • Bereitstellung von Haushaltsmitteln im Bundestag; Haushaltsausschuss genehmigte Verpflichtungsermächtigungen von 3,59 Milliarden Euro bis 2032 (Rahmen zuvor gut 1,4 Milliarden)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Haushaltsausschuss des Bundestages genehmigte Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 3,59 Milliarden Euro bis zum Jahr 2032 für den möglichen Kauf von 15 bis 20 neuen A400M-Transportern der Bundeswehr
  • Es laufen Gespräche über den Kauf weiterer A400M-Militärtransportflugzeuge, die in der Zukunft neue Aufgaben übernehmen könnten, unter anderem als Träger von Drohnen oder Marschflugkörpern
  • In Verhandlungskreisen wird auf weitere Gespräche in der zweiten Jahreshälfte verwiesen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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