Mehr als 70 Prozent der Rohstoffe in NRW 2024 nicht verwertet
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Rohstoffnutzung in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Im Jahr 2024 sind 403,7 Millionen Tonnen bzw. 70,8 % der aus der inländischen Natur entnommenen Rohstoffe in Nordrhein-Westfalen nicht verwertet worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, entfiel der Großteil mit 90 % auf Abraum und Bergematerial von fossilen Energieträgern.
Dagegen wurden 166,6 Millionen Tonnen der Entnahmen verwertet: 26,3 % entfiel auf Braunkohle und 58,6 % auf Steine, Erden und Industrieminerale. Nicht verwertete Rohstoffe werden nach Entnahme wieder zurück in die Natur eingebracht, ohne in den Produktions- und Konsumprozess gelangt zu sein.
Mecklenburg-Vorpommern erhöhte seine verwertete Rohstoffentnahme im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 % auf 30,4 Millionen Tonnen, wobei 0,2 % weniger abiotische Rohstoffe entnommen wurden und 7,9 % mehr biotische.
Abiotische Rohstoffe sind nicht erneuerbare Rohstoffe, beispielsweise fossile Energieträger. Biotische Rohstoffe sind erneuerbare, natürlich vorkommende Stoffe tierischer oder pflanzlicher Herkunft.
Den größten Rückgang gab es mit 16,3 % in Brandenburg vor allem durch einen Rückgang der Entnahme fossiler Rohstoffe.
Die deutschlandweite Rohstoffentnahme sank im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 % auf 2,0 Milliarden Tonnen. Dabei nahm die verwertete inländische Rohstoffentnahme um 2,9 % sowie die nicht verwertete inländische Rohstoffentnahme um 11,6 % gegenüber dem Jahr 2023 ab.
Im Jahr 2024 nahm die verwertete Entnahme abiotischer Rohstoffe in der Summe der Länder um 4,6 % ab. Die verwertete Entnahme biotischer Rohstoffe stieg in der Summe der Länder um 1,8 %
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauschutt (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- In Nordrhein-Westfalen wurden 2024 insgesamt 403,7 Millionen Tonnen (70,8 %) aus inländischer Natur entnommene Rohstoffe nicht verwertet; der größte Anteil davon (90 %) entfiel auf Abraum und Bergematerial von fossilen Energieträgern
- In Mecklenburg-Vorpommern stieg die verwertete Rohstoffentnahme 2024 gegenüber dem Vorjahr um 3,7 % auf 30,4 Millionen Tonnen; dabei wurden 0,2 % weniger abiotische und 7,9 % mehr biotische Rohstoffe entnommen
- Deutschlandweit sank die Rohstoffentnahme 2024 um 8,1 % auf 2,0 Milliarden Tonnen; die verwertete inländische Entnahme ging um 2,9 % und die nicht verwertete inländische Entnahme um 11,6 % zurück
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Nordrhein-Westfalen: 2024 wurden 403,7 Mio. Tonnen (70,8 %) der aus der inländischen Natur entnommenen Rohstoffe nicht verwertet; davon Großteil 90 % auf Abraum und Bergematerial von fossilen Energieträgern
- Nordrhein-Westfalen: 2024 wurden 166,6 Mio. Tonnen der Entnahmen verwertet; 26,3 % Braunkohle und 58,6 % Steine, Erden und Industrieminerale
- Deutschland gesamt: 2024 Rohstoffentnahme -8,1 % auf 2,0 Mrd. Tonnen; verwertet -2,9 % und nicht verwertet -11,6 % gegenüber 2023
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- In Nordrhein-Westfalen wurden 2024 von 403,7 Millionen Tonnen bzw. 70,8 % der aus der inländischen Natur entnommenen Rohstoffe nicht verwertet, wobei der Großteil (90 %) auf Abraum und Bergematerial von fossilen Energieträgern entfiel
- Nicht verwertete Rohstoffe werden nach der Entnahme wieder in die Natur eingebracht und gelangen nicht in den Produktions- und Konsumprozess
- Rückgänge und Verschiebungen je nach Bundesland: deutschlandweit sank die Rohstoffentnahme 2024 um 8,1 %, in Brandenburg gab es einen Rückgang der Entnahme fossiler Rohstoffe um 16,3 %
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