US-Börsen geben nach – Ölpreis schießt in die Höhe

13. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Wall Street unter Druck

New York () – Die US-Börsen haben am Montag nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.498 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

„An der Wall Street sieht man die Situation im Nahen Osten heute durch eine etwas andere Brille“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Durch den wieder aufgeflammten Konflikt steigen die Ölpreise und nähren Inflationssorgen, denen die Fed auf keinen Fall mit den noch jüngst erhofften Zinssenkungen begegnen kann.“ Zudem kündigte US-Präsident Donald Trump an, die Straße von Hormus kontrollieren und von den Schiffen Abgaben erheben zu wollen.

„Zusätzlich reduzieren Investoren weiter ihre Aktienbestände in den Halbleiterunternehmen und das übt Verkaufsdruck auf den Gesamtmarkt aus. Die Gewichtung des Chipsektors hat über die vergangenen Monate deutlich zugenommen und so die der Indizes maßgeblich beeinflusst.“

„Die Nervosität hinsichtlich der hohen Bewertungen und des Platzens einer möglichen Blase trifft auf einen ausgetrockneten Sommerhandel. Weniger Liquidität und gleichzeitig hohe Volatilität sind an der Börse keine gern gesehene Kombination. Deshalb reduzieren Anleger ihre Risikopositionen. Vor dem Start der Berichtssaison dürften sie sich weiter zurückhaltend präsentieren. Ab morgen könnte dann wieder etwas positive Dynamik in den Handel kommen, sofern die Banken mit ihren Zahlen überzeugen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1384 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8784 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.004 US-Dollar gezahlt (-2,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,08 Euro pro Gramm.

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Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,05 US-Dollar, das waren 9,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wallstreet in New York

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • US-Börsen am Montag im Minus: Dow 52.498 Punkte (-0,3%), S&P 500 rund 7.515 Punkte (-0,8%), Nasdaq 100 rund 29.265 Punkte (-1,9%)
  • Wiederaufflammender Konflikt im Nahen Osten führte zu steigenden Ölpreisen und verstärkte Inflationssorgen; Trump kündigte an, die Straße von Hormus kontrollieren und von Schiffen Abgaben erheben zu wollen
  • Investoren reduzierten Aktienbestände im Halbleitersektor; außerdem Nervosität wegen hoher Bewertungen/Blasenrisiko und ausgedünnter Sommerliquidität, während vor Beginn der Berichtssaison Zurückhaltung erwartet wurde

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • US-Börsen/Wall Street (Dow, S&P 500, Nasdaq): Montag nachgegeben; Dow -0,3% auf 52.498 Punkte, S&P 500 -0,8% auf ca. 7.515 Punkte, Nasdaq 100 -1,9% auf ca. 29.265 Punkte
  • USA/Inflation-Zinsen (Fed) und Ölpreise: wieder aufflammender Nahost-Konflikt; Brent +9,3% auf 83,05 US-Dollar je Fass (gegen 22 Uhr deutscher Zeit)
  • US-Präsident Donald Trump/Schifffahrt Straße von Hormus: Ankündigung, die Straße von Hormus kontrollieren und von Schiffen Abgaben erheben zu wollen; Auswirkungen über Ölpreise/Inflationssorgen auf den US-Markt, keine konkreten Zahlen/Fristen genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wiederaufflammender Konflikt im Nahen Osten treibt Ölpreise nach oben und verstärkt Inflationssorgen, die Zinssenkungen der Fed erschweren
  • Trump kündigt Kontrolle und Abgaben an der Straße von Hormus an, was zusätzlich Unsicherheit und Ölpreissteigerungen begünstigt
  • Investoren reduzieren Aktienbestände im Halbleiter-/Chipsektor; zudem hohe Bewertungen/Nervosität wegen möglicher Blase sowie ausgetrockneter Sommerhandel mit wenig Liquidität und hoher Volatilität führen zu Risikoreduktion

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Straße von Hormus kontrollieren und von den Schiffen Abgaben erheben zu wollen
  • Die Bundesregierung/Fed reagiert nicht konkret im Text, jedoch wird erwartet, dass die Fed Zinssenkungen vorerst nicht mit der aktuellen Inflationslage durch die gestiegenen Ölpreise vereinbaren kann
  • Investoren reduzieren weiter ihre Aktienbestände, insbesondere in Halbleiterunternehmen, wodurch Verkaufsdruck auf den Gesamtmarkt entsteht
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH