Stimmung im Wohnungsbau weiter verschlechtert

13. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft in München: Wohnungsbau-Stimmung sinkt

() – Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Das Geschäftsklima sank im Juni von -29,5 auf -31,0 Punkte, wie das Münchener Ifo-Institut mitteilte.

Die Firmen beurteilen sowohl die aktuelle Lage als auch ihre Perspektive für die nächsten Monate schlechter. Ihre Erwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit März 2025. „Die Hoffnung auf eine schrittweise Erholung hat erneut einen Dämpfer erhalten“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Viele Unternehmen sehen derzeit keine Anzeichen für eine nachhaltige Belebung des Wohnungsbaus.“

Im operativen Geschäft bleibt der Druck hoch: Der Anteil der Unternehmen mit zu wenigen Aufträgen stieg von 42,2 auf 43,7 Prozent. Die Stornierungsquote lag mit 11,4 Prozent weiterhin auf erhöhtem Niveau. Die Sorgen um die Materialversorgung bleiben bestehen: 9,7 Prozent der Unternehmen meldeten erneut Engpässe bei wichtigen Vorprodukten.

„Die Unternehmen kämpfen trotz steigender Baugenehmigungen weiterhin mit einer schwachen Nachfrage“, so Wohlrabe. „Ein Rückgang der Stornierungen würde die fehlenden Neuaufträge nicht ausgleichen und deshalb keine Trendwende einleiten.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Baukran (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Geschäftsklima im deutschen Wohnungsbau sank im Juni von -29,5 auf -31,0 Punkte und Erwartungen erreichten den niedrigsten Stand seit März 2025
  • Anteil der Unternehmen mit zu wenigen Aufträgen stieg von 42,2 auf 43,7 Prozent, Stornierungsquote lag bei 11,4 Prozent, Material-Engpässe bei 9,7 Prozent
  • Hoffnung auf Erholung erneut gedämpft; Rückgang der Stornierungen würde fehlende Neuaufträge nicht ausgleichen und damit keine Trendwende einleiten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind deutsche Unternehmen im Wohnungsbau; Geschäftsklima im Juni von -29,5 auf -31,0 Punkte, Erwartungen niedrigster Stand seit März 2025, Einschätzung der aktuellen Lage und Perspektive für die nächsten Monate verschlechtert
  • Anteil der Unternehmen mit zu wenigen Aufträgen von 42,2 auf 43,7 Prozent, Stornierungsquote 11,4 Prozent, Engpässe bei wichtigen Vorprodukten bei 9,7 Prozent; Sorgen gelten fortlaufend im aktuellen Zeitraum
  • Region: Deutschland; Frist/Zeitraum: nächste Monate sowie Zeitraum seit März 2025 (niedrigste Erwartungen)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Geschäftsklima im Wohnungsbau verschlechtert sich weiter; Unternehmen bewerten sowohl die aktuelle Lage als auch die kommenden Monate schlechter, Erwartungen auf niedrigstem Stand seit März 2025
  • Operativer Druck durch zu wenige Aufträge (Anteil steigt) und erhöhte Stornierungsquote, plus fortbestehende Engpässe bei wichtigen Vorprodukten
  • Auslöser/Hintergrund: trotz steigender Baugenehmigungen schwache Nachfrage; selbst weniger Stornierungen könnte die fehlenden Neuaufträge nicht ausgleichen und damit keine Trendwende bringen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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