70.000 Schüler im ersten Quartal in Katastrophenschutz geschult

12. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Erste-Hilfe-Schulungen in Düsseldorf

() – Im ersten Quartal 2026 sind 69.008 Schüler in kostenfreien Ausbildungskursen für Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH) ausgebildet worden. Das geht aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, über welche die „Rheinische Post“ berichtet.

Die Schulungen erfolgten durch die fünf anerkannten Hilfsorganisationen und sollen die Selbsthilfe der Menschen im Zivilschutzfall sowie in außergewöhnlichen Notlagen stärken.

Den Grünen reichen die Maßnahmen nicht aus. Der Grünen-Abgeordnete Leon Eckert kritisierte, die Schule sei ein wichtiger Baustein, aber kein Allheilmittel. Hier seien auch Betriebe und Ehrenamtliche gefordert. Leider plane der Innenminister keine konkrete Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz – genau diese wäre aber nötig.

Die Antworten der Bundesregierung zeigten große Leerstellen auf, so Eckert . Es werde viel Geld in Technik investiert, aber kaum etwas in die Krisenfähigkeiten der Menschen. Das sei enttäuschend, „denn die beste Sirene bringt nichts, wenn nur wenige Menschen die Bedeutung der Warntöne kennen“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Im ersten Quartal 2026 wurden 69.008 Schüler in kostenfreien Ausbildungskursen für Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH) ausgebildet
  • Die Schulungen wurden durch fünf anerkannte Hilfsorganisationen durchgeführt
  • Innenminister plant keine konkrete Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz, kritisiert von Leon Eckert

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: 69.008 Schüler im ersten Quartal 2026 in kostenfreien Ausbildungskursen für Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH) in Deutschland; durchgeführt durch fünf anerkannte Hilfsorganisationen; Ziel: Stärkung der Selbsthilfe im Zivilschutzfall sowie in außergewöhnlichen Notlagen
  • Betroffen/Zeitbezug: Maßnahme/Politik zur Förderung von Bevölkerungsschutz; Kritik u. a. am fehlenden konkreten Förderplan des Innenministers für das Ehrenamt im Bevölkerungsschutz; keine konkreten weiteren Zahlen/Fristen zur Förderung genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

    1. Quartal 2026 wurden 69.008 Schüler in kostenfreien Ausbildungskursen für Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH) durch fünf anerkannte Hilfsorganisationen geschult; Ziel ist die Stärkung der Selbsthilfe im Zivilschutzfall und bei außergewöhnlichen Notlagen
  • Kritik der Grünen: Schule sei zwar ein wichtiger Baustein, aber kein Allheilmittel; gefordert werden zusätzlich Betriebe und Ehrenamtliche, da Innenminister keine konkrete Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz plane
  • Auslöser/Hintergrund der Debatte: Bundesregierung investiert laut Eckert viel in Technik, aber zu wenig in die Krisenfähigkeiten der Menschen; Folge sei, dass Warnsysteme (Sirenen) wenig Wirkung hätten, wenn Warntöne nicht bekannt sind

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Bundesregierung lässt bzw. organisiert Schulungen für Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten (EHSH) in kostenfreien Ausbildungskursen durch fünf anerkannte Hilfsorganisationen durchführen
  • Die Maßnahmen sollen die Selbsthilfe der Menschen im Zivilschutzfall und in außergewöhnlichen Notlagen stärken
  • Nach Kritik der Grünen plant der Innenminister keine konkrete Förderung des Ehrenamts im Bevölkerungsschutz
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