Hitzewelle treibt Nachfrage nach Klimaanlagen an

12. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimaschutz in : Hitzeanlagen

() – Die Hitzewellen der vergangenen Jahre treiben immer mehr Haushalte in Deutschland zum Kauf einer Klimaanlage. Laut einer Umfrage des Instituts Innofact im Auftrag eines Vergleichsportals verfügen inzwischen gut 23 Prozent der Haushalte über eine Klimaanlage. Vor einem Jahr waren es noch 18 Prozent, zitieren die Funke-Zeitungen aus der Erhebung.

Noch deutlicher ist der Anstieg bei den Kaufabsichten. Knapp jeder vierte Haushalt plant die Anschaffung einer Klimaanlage. Im Juli 2025 lag der Anteil mit 14 Prozent noch fast halb so hoch. Für 52 Prozent der Haushalte kommt ein Kauf weiterhin nicht infrage.

Unter den Haushalten mit Klimaanlage dominieren mobile Geräte. 69 Prozent nutzen einen sogenannten „Monoblock“, bei dem die warme Luft über einen Abluftschlauch nach draußen geleitet wird. Fest installierte Split-Anlagen kommen auf einen Anteil von 31 Prozent. Split-Anlagen bestehen aus einer Innen- und einer Außeneinheit, und können es deutlich kühler machen.

Die Unterschiede bei Anschaffung und Betrieb sind erheblich. Für eine Split-Anlage müssen Haushalte je nach Modell und Installation zwischen 1.000 und 2.000 Euro einplanen, dafür liegen die jährlichen Stromkosten zwischen 40 und 90 Euro. Mobile Monoblock-Geräte sind dagegen bereits ab rund 200 Euro erhältlich, verbrauchen mit jährlichen Stromkosten von 100 bis 150 Euro aber deutlich mehr Energie und gelten als weniger effizient.

Innofact hatte im Juli 1.000 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klimaanlagen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Anteil der Haushalte mit Klimaanlage stieg von 18 Prozent (Vorjahr) auf gut 23 Prozent; Kaufabsichten stiegen auf knapp 25 Prozent (Juli 2025: 14 Prozent)
  • Unter den Haushalten mit Klimaanlage nutzen 69 Prozent mobile Monoblock-Geräte, 31 Prozent fest installierte Split-Anlagen
  • Split-Anlagen kosten je nach Modell/Installation 1.000 bis 2.000 Euro und verursachen 40 bis 90 Euro Stromkosten jährlich; Monoblock-Geräte kosten ab rund 200 Euro, haben aber 100 bis 150 Euro jährliche Stromkosten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Deutschland: Etwa 23 Prozent der Haushalte verfügen über eine Klimaanlage (vor einem Jahr 18 Prozent); Kaufabsicht: knapp jeder vierte Haushalt plant die Anschaffung, im Juli 2025 waren es 14 Prozent; 52 Prozent lehnen Kauf weiterhin ab
  • Deutschland: Unter Klimaanlagen-Nutzern 69 Prozent Monoblock (mobil) und 31 Prozent fest installierte Split-Anlagen; befragt wurden im Juli 1.000 Menschen (18 bis 69 Jahre)
  • Kosten/Zeitraum: Split-Anlage 1.000 bis 2.000 Euro Anschaffung, jährliche Stromkosten 40 bis 90 Euro; mobile Monoblock ab rund 200 Euro, jährliche Stromkosten 100 bis 150 Euro

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hitzewellen der vergangenen Jahre führen dazu, dass immer mehr Haushalte in Deutschland eine Klimaanlage kaufen; 23 Prozent der Haushalte besitzen inzwischen eine Klimaanlage (vor einem Jahr 18 Prozent) und knapp jeder vierte Haushalt plant die Anschaffung
  • Anstieg bei Kaufabsichten trotz gegenläufiger Haltung: Für 52 Prozent kommt ein Kauf weiterhin nicht infrage; Juli 2025 lag der Anteil bei Kaufabsichten noch bei 14 Prozent
  • Gründe/Umfeld zur Gerätewahl und Kosten: 69 Prozent nutzen mobile Monoblock-Geräte mit Abluftschlauch, 31 Prozent Split-Anlagen; Split-Anlagen sind in der Anschaffung teurer (1.000 bis 2.000 Euro) und dafür günstiger im Betrieb (40 bis 90 Euro jährlich Strom), Monoblocks kosten weniger (ab ca. 200 Euro), haben aber höhere Stromkosten (100 bis 150 Euro jährlich) und gelten als weniger effizient

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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