Grüne kritisieren Infrastruktur-Zukunftsgesetz
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Umweltpolitik in Niedersachsen unter Kritik
Hannover () – Die Grünen im Niedersächsischen Landtag haben das vom Bundesrat beschlossene Infrastruktur-Zukunftsgesetz scharf kritisiert. Das teilte die Fraktion am Freitag in Hannover mit.
Gleichzeitig fordern sie ein stärkeres Engagement für den Schutz der natürlichen Infrastruktur.
Fraktionsvorsitzende Anne Kura erklärte, Planungs- und Genehmigungsverfahren müssten zwar schneller werden, aber nicht durch einen Abbau von Natur- und Artenschutz. Das Gesetz setze an der falschen Stelle an, indem es Schutzstandards schwäche, anstatt die tatsächlichen Ursachen für lange Verfahren anzugehen.
Als Hauptgründe für Verzögerungen nannte sie fehlendes Personal, komplexe Verfahren, mangelnde Digitalisierung und fehlende Priorisierung.
Niedersachsen habe dem Gesetz daher nicht zugestimmt. Kura betonte, dass Natur- und Umweltschutz nicht zum Verlierer gemacht werden dürften.
Moore, Wälder, Flüsse und Auen seien selbst eine unverzichtbare Infrastruktur, die vor den Folgen der Klimakrise schütze. Sie forderte, das Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur (Natif) endlich auf den Weg zu bringen und nachzuschärfen.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Grüne im Niedersächsischen Landtag kritisieren Infrastruktur-Zukunftsgesetz des Bundesrats.
- Niedersachsen hat dem Gesetz nicht zugestimmt.
- Forderung nach Stärkung der natürlichen Infrastruktur (Natif) und Verbesserung des Natur- und Artenschutzes.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Grüne Fraktion im Niedersächsischen Landtag
- Zielgruppe: Öffentlichkeit, Umweltschützer, Entscheidungsträger in Niedersachsen
- Keine Angabe
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Kritik am Infrastruktur-Zukunftsgesetz des Bundesrates
- Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren erforderlich, jedoch ohne Abbau von Natur- und Artenschutz
- Hauptgründe für Verzögerungen: fehlendes Personal, komplexe Verfahren, mangelhafte Digitalisierung, fehlende Priorisierung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Unterstützung einer schnelleren Planung und Genehmigung, ohne Natur- und Artenschutz abzubauen
- Forderung nach dem Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur (Natif)
- Ablehnung des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes in Niedersachsen
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