Queerfeindlicher Angriff in Spandau: Polizei ermittelt gegen Jugendliche

10. Juli 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Gewalt in Berlin-Spandau

-Spandau () – Die Berliner Polizei hat Ermittlungen wegen eines queerfeindlichen Angriffs in Hakenfelde aufgenommen. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, wurde eine nicht-binäre Person am Donnerstagabend im Münsinger Park von drei unbekannten Jugendlichen beleidigt und attackiert.

Die 51-jährige Person hielt sich gegen 18:50 Uhr in dem Park auf, als die drei Jugendlichen zunächst abfällige Bemerkungen über ihr Aussehen machten und sie beleidigten.

Anschließend warfen zwei der Tatverdächtigen eine leere Plastikflasche und Badelatschen in Richtung des Kopfes des Opfers. Ein dritter Jugendlicher feuerte nach Polizeiangaben zwei Feuerwerkskörper auf die Person ab, die über ihr detonierten.

Das Trio flüchtete nach der Tat unerkannt.

Die angegriffene Person blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Person: nicht-binäre Person, 51 Jahre alt
  • Täter: drei Jugendliche, unbekannt
  • Ort: Münsinger Park, Berlin-Spandau, Zeitpunkt: Donnerstagabend, ca. 18:50 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • queerfeindlicher Angriff auf eine nicht-binäre Person
  • beleidigende Bemerkungen und physische Angriffe durch drei Jugendliche
  • Flucht der Täter nach dem Vorfall, keine Verletzungen des Opfers

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ermittlungen wegen queerfeindlichem Angriff aufgenommen
  • Polizeilicher Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernimmt weitere Ermittlungen
  • Zeugen werden gebeten, Hinweise zu den Tätern zu melden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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