Anklage gegen mutmaßliches IS-Mitglied in Frankfurt
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Gesellschaftliche Auswirkungen des Extremismus in Frankfurt
Frankfurt am Main () – Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat Anklage gegen einen 32-jährigen irakischen Staatsangehörigen erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, sich als Kämpfer am Islamischen Staat (IS) beteiligt zu haben, teilte die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus Hessen (ZET-HE) mit.
Der Angeschuldigte soll spätestens im Januar 2016 nach Syrien ausgereist sein, dort eine militärische Ausbildung durchlaufen und einen Treueeid auf den IS geleistet haben.
Von Januar bis September 2016 soll er sich in das Verbandsleben eingegliedert haben und als Kämpfer in verschiedenen Einheiten des Kriegsministeriums des IS auf irakischem oder syrischem Gebiet tätig gewesen sein. Dafür habe er Geldleistungen erhalten.
Die Identifizierung des Mannes gelang den Ermittlern unter anderem mithilfe sogenannter IS-Listen.
Der Angeschuldigte war im September 2022 erstmals nach Deutschland eingereist und im Januar 2026 festgenommen worden. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft.
Die Anklage wurde zum Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main erhoben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Justicia (Archiv) |
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- Region: Syrien, Irak, Deutschland
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