Weidel hält sich bei Reform von Unvereinbarkeitsliste bedeckt

5. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Entwicklungen in Erfurt: AfD-Unvereinbarkeitsliste

() – AfD-Chefin Alice Weidel hält sich bei den geplanten Änderungen an der sogenannten Unvereinbarkeitsliste ihrer Partei bedeckt.

Die Liste hätte längst überarbeitet werden müssen, sagte sie am Rande des AfD-Parteitags in dem ARD-Hauptstadtstudio. Der neugewählte Bundesvorstand habe sich deshalb verpflichtet, dies zu tun. „Und ich glaube: Ganz wichtig, ohne ins Detail zu gehen, ist, sehr klare Kriterien, objektivierbare Kriterien zu definieren.“ Das würden die Rechtsanwälte der Partei machen und dementsprechend werde man die Unvereinbarkeitsliste nach diesen Kriterien auch reformieren.

„Die Rede ist von den Grünen, auch den Linken“, fügte Weidel hinzu. Bis in diese Parteien hinein gebe es einen „paramilitärischen Arm der Antifa“, so die AfD-Chefin. „Diese Leute, diese Extremisten, teilweise Terroristen und Schläger, haben in unserer Partei nichts zu suchen.“ Auf die explizite Nachfrage, ob Mitglieder der Identitären Bewegung künftig Teil der AfD werden dürften, verwies Weidel lediglich auf Ausschlussentscheidungen in der Vergangenheit.

Beim Parteitag am Wochenende war ursprünglich eine Debatte über einen Antrag zur Reform der Unvereinbarkeitsliste geplant. Dieser konnte aber mithilfe des Versprechens des Bundesvorstands, die Liste zu überarbeiten, abgeräumt werden. Die Details sind noch offen.

Siehe auch:  Wetterbericht für Mecklenburg-Vorpommern (09.02.2026)
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alice Weidel am 04.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD-Chefin Alice Weidel kündigt Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste an.
  • Neugewählter Bundesvorstand verpflichtet sich zur Reformierung auf Grundlage klarer, objektivierbarer Kriterien.
  • Antrag zur Reform der Unvereinbarkeitsliste wurde beim Parteitag zurückgestellt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • AfD-Chefin Alice Weidel spricht über die Reform der Unvereinbarkeitsliste der AfD
  • Betroffene Parteien: Grüne, Linke; Zielgruppen: Mitglieder der AfD und potenzielle Neumitglieder
  • Keine konkreten Zahlen oder Fristen genannt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Notwendigkeit der Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste
  • Forderung nach klaren, objektiven Kriterien für die Liste
  • Diskussion über Extremismus und unvereinbare Ideologien innerhalb der Partei

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste durch den neugewählten Bundesvorstand
  • Definition klarer, objektivierbarer Kriterien durch die Rechtsanwälte der Partei
  • Versprechen, die Liste zu reformieren, um Extremisten auszuschließen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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