Schüsse in Wohnung in Atzenbach – Tatverdächtiger festgenommen

2. Juli 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Polizei-Einsatz in Zell im Wiesental

Zell im Wiesental () – Die Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen 49-jährigen Mann in Atzenbach vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, in seiner Wohnung in der Mühlengasse mit einer Schreckschusswaffe geschossen zu haben.

Das teilten die Beamten mit.

Gegen 22.50 Uhr waren die Beamten alarmiert worden, nachdem Anwohner Schussgeräusche aus einem Mehrfamilienhaus gemeldet hatten. Bei ihrem Eintreffen nahmen die Polizisten selbst einen Schuss wahr.

Sie lokalisierten die betroffene Wohnung und nahmen den Bewohner fest. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte neben der Schreckschusswaffe auch eine mutmaßliche Handgranate und einen mutmaßlich selbstgebauten Sprengkörper.

Das Mehrfamilienhaus wurde vorsorglich geräumt.

Der Entschärferdienst des Landeskriminalamts stellte jedoch fest, dass es sich bei beiden Gegenständen um Attrappen handelte. Die Bewohner konnten daraufhin in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Waffen und Attrappen wurden beschlagnahmt. Gegen den 49-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 49-jähriger Mann in Atzenbach vorläufig festgenommen
  • Schussgeräusche aus einem Mehrfamilienhaus gemeldet
  • Entschärferdienst stellte fest, dass Handgranate und Sprengkörper Attrappen waren

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: 49-jähriger Mann in Atzenbach
  • Region: Zell im Wiesental, Baden-Württemberg
  • Erkenntnis: Verdacht auf Verstoß gegen Waffengesetz und Sprengstoffgesetz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • 49-jähriger Mann steht unter Verdacht, in seiner Wohnung mit Schreckschusswaffe geschossen zu haben
  • Anwohner melden Schussgeräusche, Polizei nimmt Schuss persönlich wahr
  • Durchsuchung bringt Schreckschusswaffe, mutmaßliche Handgranate und selbstgebauten Sprengkörper zutage, die sich später als Attrappen herausstellen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Vorläufige Festnahme eines 49-jährigen Mannes
  • Wohnungsdurchsuchung und Beschlagnahme von Waffen und Attrappen
  • Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Sprengstoffgesetz eingeleitet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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