Inflation in Rheinland-Pfalz im Juni auf 2,4 Prozent gesunken

30. Juni 2026

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen in Rheinland-Pfalz

Bad Ems () – Die Inflation in hat sich im Juni abgeschwächt. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, lag die Teuerungsrate bei 2,4 Prozent.

Im Mai hatte die Inflationsrate noch bei 2,7 Prozent gelegen.

Der Anstieg der Energiepreise verlangsamte sich im Juni deutlich: Während im April 9,5 Prozent und im Mai 7,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat für Energie bezahlt werden musste, lagen die Energiepreise im Juni um drei Prozent über dem Niveau vom Juni 2025. Die Entwicklung innerhalb dieser Gruppe war im Juni allerdings sehr heterogen: Die stärksten Preissteigerungen gab es bei festen Brennstoffen wie Kohlebriketts, Holzpellets und Brennholz (plus 16,3 Prozent). Zwar hat sich der Preisauftrieb bei Mineralölprodukten zuletzt unter anderem aufgrund der Entspannung auf dem Ölmarkt sowie dem sogenannten Tankrabatt abgeschwächt.

Trotzdem waren Mineralölprodukte spürbar teurer als im Vorjahresmonat (plus zehn Prozent).

Die Preise für Heizöl (einschließlich Betriebskosten) legten um 13,7 Prozent und die Kraftstoffpreise um 8,9 Prozent zu. Für Gas (einschließlich Betriebskosten) musste 0,4 Prozent mehr bezahlt werden als im Juni 2025. Die Preise für Fernwärme blieben nahezu unverändert (minus 0,1 Prozent).

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Teuerungsrate bei plus 2,3 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,3 Prozent. Wesentlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Gemüse (plus 5,6 Prozent).

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Die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die oft auch als Kerninflationsrate bezeichnet wird, blieb im Juni unverändert.

Sie belief sich im Juni wie im Mai 2026 auf plus 2,5 Prozent nach plus 2,2 Prozent im April.

Deutliche Unterschiede gab es bei der Entwicklung der Preise für Waren und für Dienstleistungen: Die Preise für Waren erhöhten sich innerhalb eines Jahres um 1,8 Prozent. Demgegenüber legten die Preise für Dienstleistungen überdurchschnittlich um 3,1 Prozent zu.

Im Vergleich zum Vormonat sank der Verbraucherpreisindex im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

Dazu trug insbesondere der Preisrückgang im Bereich „Verkehr“ bei (minus 1,9 Prozent). Dahinter folgte die Abteilung „Bekleidung und Schuhe“ mit einem Minus von 1,2 Prozent.

In sieben Abteilungen stiegen die Preise gegenüber dem Vormonat: Der stärkste Anstieg wurde in den Bereichen „Alkoholische Getränke und Tabakwaren“, „Freizeit, Unterhaltung und Kultur“ sowie „Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen“ beobachtet (jeweils plus 0,5 Prozent). In der Abteilung „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe“ sowie im Bildungswesen blieben die Preise im Durchschnitt konstant.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Inflationsrate in Rheinland-Pfalz im Juni bei 2,4 Prozent, zuvor 2,7 Prozent im Mai.
  • Anstieg der Energiepreise im Juni nur noch bei drei Prozent.
  • Heizölpreise stiegen um 13,7 Prozent, Kraftstoffpreise um 8,9 Prozent.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Verbraucher in Rheinland-Pfalz
  • Teuerungsrate: 2,4 Prozent (Juni), 2,7 Prozent (Mai)
  • Anstieg der Energiepreise: 3 Prozent (Juni 2026 im Vergleich zum Vorjahr)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Inflationsrate im Juni 2026 bei 2,4 Prozent, Rückgang gegenüber Mai mit 2,7 Prozent
  • Anstieg der Energiepreise verlangsamte sich; Hauptursachen im Rückgang der Preisanstiege bei Mineralölprodukten und dem Tankrabatt
  • Nahrungsmittelpreise stiegen um 1,3 Prozent, insbesondere Gemüse verteuerte sich um 5,6 Prozent

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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