Tödlicher Unfall am Bahnübergang in Legelshurst: Polizei sucht Zeugen

29. Juni 2026

Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Tödlicher Unfall am Bahnübergang in Legelshurst

Willstätt () – Nach einem tödlichen Unfall am Bahnübergang der L 95 in Legelshurst hat die Polizei die Suche nach Zeugen aufgenommen. Die Beamten bitten am Montag insbesondere einen Radfahrer, der sich nach dem Vorfall vom Unfallort entfernt haben soll, sich zu melden.

Der 42-jährige Radfahrer war am Samstag gegen 18.20 Uhr auf der L 95 zwischen Legelshurst und Odelshofen unterwegs.

Am Bahnübergang der Europabahn wollte er an der bereits geschlossenen Halbschranke vorbeifahren. Dabei blieb er mit dem Arm an der Schranke hängen, stürzte und blieb im Gleisbereich liegen.

Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung durch den Zugführer eines herannahenden Zuges der SWEG konnte ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden. Der Radfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die 62 Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt.

Aufgrund der extremen Hitze wurde der Zug evakuiert und die Reisenden in eine angrenzende Sporthalle gebracht und mit Getränken versorgt. Zwei Fahrgäste mussten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme in Kliniken behandelt werden.

Die Sperrung des Bahnverkehrs dauerte bis etwa 21.30 Uhr, was zu drei Zugausfällen und 310 Verspätungsminuten führte. Die Polizei sucht nun einen Zeugen, der wie der Verunglückte mit einem Fahrrad an den wartenden Fahrzeugen vorbeifuhr, nach dem Unfall umdrehte und seine Fahrt kurz darauf fortsetzte.

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Der Mann wird als mittleren Alters, schlank, mit langen dunklen Haaren zum Zopf gebunden und bekleidet mit einem hellbraunen oder sandfarbenen Oberteil beschrieben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Polizei sucht Zeugen, insbesondere einen Radfahrer, der sich nach dem Unfall vom Ort entfernt hat.
  • Radfahrer wollte an geschlossener Halbschranke vorbeifahren, stürzte und blieb im Gleisbereich liegen.
  • Zugverkehr wurde bis etwa 21.30 Uhr gesperrt, was zu drei Zugausfällen und 310 Verspätungsminuten führte.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Radfahrer, 42 Jahre alt, der am Unfall beteiligt war
  • 62 Fahrgäste des Zuges blieben unverletzt
  • Bahnverkehrssperrung bis etwa 21.30 Uhr, 3 Zugausfälle, 310 Verspätungsminuten

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  • Tödlicher Unfall am Bahnübergang aufgrund von missachtetem Halbschrankenzeichen
  • Radfahrer stürzt und wird von herannahendem Zug erfasst
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  • Polizei sucht Zeugen des Unfalls, insbesondere einen Radfahrer
  • Unfallstelle wurde abgesperrt und Bahnverkehr bis etwa 21.30 Uhr gestoppt
  • Evakuierung des Zuges und Versorgung der Fahrgäste in einer Sporthalle
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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