Laumann zieht positive Hitze-Bilanz für Gesundheitssektor
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen nach Hitzewelle
Düsseldorf () – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zieht nach dem Hitze-Wochenende eine vorerst positive Bilanz zum Umgang mit den Extremtemperaturen im Gesundheitssektor. Soweit man das zum jetzigen Zeitpunkt über die Berichte aus den Bezirksregierungen beurteilen könne, hätten sich die Strukturen im Bereich Rettungsdienst, Pflege und Krankenhäuser bewährt, sagte Laumann der „Rheinischen Post“ (Montag).
Er sei den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen Kräften, die sich gerade darum kümmerten, dass Notfälle so gut wie möglich versorgt würden und dass vulnerable Gruppen wie alte Menschen, Pflegebedürftige und Patienten in den Krankenhäusern durch die Hitze keinen Schaden nähmen, sehr dankbar für ihren Einsatz, so Laumann.
Zugleich kündigte er eine Prüfung der geltenden Strukturen in der Gesundheitsversorgung mit Blick auf Hitzewellen an.
„Wir werden als Gesundheits- und Pflegeressort in den kommenden Tagen gemeinsam mit dem Innenministerium und anderen Ressorts, den Bezirksregierungen, der Krankenhausgesellschaft, den Pflegeeinrichtungen und medizinischen Fachgesellschaften auswerten, welche konkreten Auswirkungen diese extreme Hitze auf unser System der Gesundheitsversorgung und der Pflege hat, wie alle an der Versorgung Beteiligten auf diese Herausforderung reagiert haben, welche Maßnahmen ergriffen wurden, die für andere ein Vorbild sein könnten, und was wir gegebenenfalls in der Versorgung, Prävention und Zusammenarbeit verbessern können“, sagte Laumann. Man werde sich angesichts des Klimawandels darauf vorbereiten müssen, dass man in Zukunft häufiger mit derartigen Hitzewellen konfrontiert werde, so der CDU-Politiker.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sommer am 25.06.2026 |
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