Warken will Suizidprävention mit neuem Gesetz stärken

26. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Initiativen zur Suizidprävention in Deutschland

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Suizidprävention bundesweit stärken und die dafür zuständigen Länder und Kommunen besser unterstützen.

Ein entsprechender Gesetzentwurf, über den die „Rheinische Post“ berichtet, ist nun in die Ressortabstimmung der Bundesregierung gegeben worden. Ziel des Gesetzes ist es, die Prävention von Suizidversuchen und Suiziden durch Maßnahmen der Information, Aufklärung, Forschung und Unterstützung zu stärken und zu verbessern. So ist im Gesetzentwurf unter anderem die Schaffung einer „Bundesfachstelle für Suizidprävention“ festgehalten. Zu deren Aufgaben soll beispielsweise gehören, ein Konzept für eine bundesweit einheitliche Krisendienst-Rufnummer zu entwickeln. Die Länder sollen dabei einbezogen werden. Zudem sieht der Gesetzentwurf die Einrichtung eines Fachbeirats vor, der die Fachstelle beraten soll. Ferner sollen die Länder auf einen flächendeckenden, bedarfsgerechten Ausbau der Krisendienste hinwirken. Dem Entwurf zufolge soll es zudem Modellvorhaben zu Maßnahmen der Suizidprävention geben.

Hintergrund: Rund 10.000 Menschen beenden jährlich ihr Leben durch einen Suizid in – mehr als durch illegale Drogen, Verkehrsunfälle und HIV zusammen. Angaben des Ministeriums zufolge liegt die Zahl der registrierten Suizide seit über zehn Jahren relativ stabil um die 10.000 Fälle pro Jahr, zuletzt mit steigender Tendenz.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nina Warken (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Geplante bundesweite Stärkung der Suizidprävention durch Gesundheitsministerin Nina Warken.
  • Gesetzentwurf sieht Einrichtung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention" vor.
  • Entwicklung einer einheitlichen Krisendienst-Rufnummer und Einrichtung eines Fachbeirats sind vorgesehen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU)
  • Zielgruppen: Länder und Kommunen in Deutschland
  • Rund 10.000 Suizide jährlich in Deutschland, stabile Zahl seit über zehn Jahren, zuletzt steigende Tendenz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Stärkung der Suizidprävention bundesweit
  • Schaffung einer Bundesfachstelle für Suizidprävention
  • Rund 10.000 Suizide jährlich in Deutschland, stabile hohe Zahl

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stärkung der Suizidprävention bundesweit
  • Schaffung einer "Bundesfachstelle für Suizidprävention"
  • Entwicklung einer bundesweit einheitlichen Krisendienst-Rufnummer
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