Deutschland und Partnerländer besorgt über Lage im Sudan

24. Juni 2026

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Politik im Sudan: Humanitäre Krise eskaliert

() – Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Irlands, Italiens, der Niederlande, Norwegens und des Vereinigten Königreichs haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Besorgnis über die anhaltenden Angriffe im Sudan erklärt. Berichten zufolge dauern die Angriffe auf El Obeid trotz internationaler Forderungen nach einem Ende der Gewalt und dem Schutz der Zivilbevölkerung an.

Im vergangenen Jahr hatten Gräueltaten in Al-Faschir weltweit Entsetzen ausgelöst, die als mögliche Völkermordverbrechen eingestuft wurden. Die Minister betonten am Mittwoch, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen dürfen. In den letzten Wochen führten wiederholte Drohnenangriffe auf El Obeid zu zahlreichen zivilen Opfern und einem akuten Mangel an Treibstoffen, Lebensmitteln und Wasser. Die humanitäre Lage verschärft sich weiter, da die Regenzeit naht und humanitäre Helfer gezielt angegriffen werden.

Die Minister fordern die Rapid Support Forces (RSF) auf, ihre Angriffe sofort einzustellen und der Zivilbevölkerung eine sichere Ausreise zu ermöglichen. Alle Konfliktparteien müssten einen schnellen, sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe gewährleisten. Zudem riefen sie die RSF und die Sudanese Armed Forces (SAF) sowie deren Verbündete auf, die Gewalt zu deeskalieren und das humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Die internationale Gemeinschaft müsse handeln, um weiteres Blutvergießen zu verhindern und eine geeinte Reaktion im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sicherzustellen.

Siehe auch:  Bund und Länder wollen gemeinsame Justizcloud aufbauen

El Obeid ist die Hauptstadt des sudanesischen Bundesstaates Schamal Kurdufan und hatte laut früheren offiziellen Angaben knapp eine halbe Million Einwohner. Wie viele es derzeit noch sind, ist unklar.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sudan (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Außenminister mehrerer Länder äußern Besorgnis über anhaltende Angriffe im Sudan
  • Drohnenangriffe auf El Obeid führen zu zivilen Opfern und Mangel an Treibstoffen, Lebensmitteln und Wasser
  • Forderung nach sofortiger Einstellung der Angriffe durch die Rapid Support Forces (RSF) und sicheren Zugang für humanitäre Hilfe

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Zivilbevölkerung im Sudan, insbesondere in El Obeid
  • Regionen: El Obeid, Sudan; insbesondere der Bundesstaat Schamal Kurdufan
  • Situation: Anhaltende Angriffe, akuter Mangel an Treibstoffen, Lebensmitteln und Wasser; humanitäre Lage verschärft sich mit nahender Regenzeit

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anhaltende Angriffe auf El Obeid trotz internationaler Forderungen
  • Zivile Opfer und akuter Mangel an Treibstoffen, Lebensmitteln und Wasser
  • Angriff auf humanitäre Helfer und drohende Verschärfung der humanitären Lage durch bevorstehende Regenzeit

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Außenminister fordern sofortiges Einstellen der Angriffe durch die Rapid Support Forces (RSF).
  • Gewährleistung eines sicheren Zugangs für humanitäre Hilfe muss von allen Konfliktparteien sichergestellt werden.
  • Internationale Gemeinschaft soll handeln, um Blutvergießen zu verhindern und geeinte Reaktion im UN-Sicherheitsrat zu sichern.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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