Rufe aus SPD nach Lockerung der Schuldenbremse für Ukraine-Hilfe
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Politik: Debatte um Ukraine-Hilfen in Berlin
Berlin () – In der SPD-Fraktion mehren sich Forderungen, die zivilen Hilfen für die Ukraine von der Schuldenbremse auszunehmen – wie es bisher bei Militärhilfen schon der Fall ist. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf einen Beschluss, den die drei Arbeitsgruppen für Außenpolitik, Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Menschenrechte gefasst haben.
Seit dem vorigen Jahr erlaubt das Grundgesetz eine Lockerung der Schuldenbremse, um „Hilfe für völkerrechtswidrig angegriffene Staaten“ zu leisten. Dennoch werden zivile Hilfen bislang aus den Etats des Entwicklungsministeriums und des Auswärtigen Amts geleistet. Dabei definiere die Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung Sicherheit „ausdrücklich als integriertes Zusammenspiel von Verteidigung, Diplomatie und Entwicklung“, heißt es in dem Beschluss.
Doch Kürzungen in diesen beiden Haushalten hätten „spürbare Auswirkungen auf die Unterstützung der Ukraine“, warnt der Beschluss der Arbeitsgruppen. Werde dagegen die zivile Hilfe so finanziert wie die militärische, entstünden dringend benötigte Handlungsspielräume in den betroffenen Ressorts. Beide Ministerien hatten zuletzt massive Kürzungen rund um internationale Hilfen hinnehmen müssen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schuldenuhr (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Forderung in der SPD-Fraktion, zivile Hilfen für die Ukraine von der Schuldenbremse auszunehmen
- Bisherige Finanzierung ziviler Hilfen erfolgt aus den Etats des Entwicklungsministeriums und des Auswärtigen Amts
- Kürzungen in diesen Haushalten haben spürbare Auswirkungen auf die Unterstützung der Ukraine
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind die zivilen Hilfen für die Ukraine
- Zielgruppen sind die Arbeitsgruppen für Außenpolitik, Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Menschenrechte der SPD-Fraktion
- Dringende Notwendigkeit für Handlungsspielräume in den betroffenen Ressorts aufgrund von Kürzungen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zunehmende Forderungen in der SPD-Fraktion zur Ausnahmeregelung für zivile Hilfen der Ukraine von der Schuldenbremse.
- Lockerung der Schuldenbremse seit letztem Jahr für Hilfe an völkerrechtswidrig angegriffene Staaten.
- Kürzungen in den Etats des Entwicklungsministeriums und des Auswärtigen Amts beeinträchtigen Unterstützung für die Ukraine.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Forderung, zivile Hilfen für die Ukraine von der Schuldenbremse auszunehmen
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