Klingbeil drängt auf "neuen Umgang" mit China

22. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftspolitik: Umgang mit China neu denken

() – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) drängt auf einen anderen Umgang mit . „Wir sind da viel zu lange naiv hinterhergelaufen“, sagte er am Montag beim Tag der Industrie in Berlin. Er sei dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dankbar, dass es dazu auch eine Positionierung gebe.

„Ich glaube, jetzt geht es auch darum, mit China eng zusammenzuarbeiten“, so der Minister. „Aber das sollte uns nicht davon abhalten, selbstbewusst auch im Umgang mit China zu sein.“ Wenn man die „unfairen Handelspraktiken“ sehe, die in China immer mehr erweitert würden, dann brauche man dringend einen anderen Umgang und müsse auch klarer sein in den Maßnahmen gegenüber der Volksrepublik, sagte Klingbeil.

Kritisch äußerte der SPD-Chef sich zudem über die Entscheidung der US-Regierung, Ausländern den Zugang zu den besten KI-Modellen von Anthropic zu verwehren. Das sei eine Entscheidung, die „noch gar nicht ausreichend genug diskutiert wird“. Klingbeil forderte deshalb Konsequenzen mit Blick auf den Aufbau der digitalen Infrastruktur und die KI-Forschung in Europa.

Siehe auch:  Grünen-Chefin Brantner dringt auf Taten bei G7-Hilfen
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lars Klingbeil am 22.06.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Lars Klingbeil fordert einen anderen Umgang mit China.
  • Er kritisiert "unfaire Handelspraktiken" und verlangt klare Maßnahmen.
  • Klingbeil äußert Bedenken über US-Entscheidung zu KI-Modellen und fordert Konsequenzen für Europa.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die deutsche Industrie und Handelspartner in China
  • Region: China, Deutschland
  • Fokus auf Handelspraktiken und digitale Infrastruktur mit möglicher Frist zur Anpassung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Naivität im Umgang mit China
  • Notwendigkeit einer selbstbewussten Haltung gegenüber unfairen Handelspraktiken
  • Kritik an der US-Regierung bezüglich des Zugangs zu KI-Modellen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Dringender Appell für einen anderen Umgang mit China
  • Forderung nach klareren Maßnahmen gegenüber unfairen Handelspraktiken
  • Konsequenzen für den Aufbau digitaler Infrastruktur und KI-Forschung in Europa anstreben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH