Antisemitischer Angriff in Charlottenburg: Mann schlägt und bespuckt Passanten

21. Juni 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Antisemitischer Angriff in Berlin

() – Die Berliner Polizei hat Ermittlungen zu einem antisemitischen Angriff in Charlottenburg aufgenommen. Ein 31-Jähriger soll am Samstagnachmittag mehrere Personen beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen haben.

Gegen 15:15 Uhr sei der Mann zunächst einem 47-Jährigen und zwei Kindern auf der Uhlandstraße hinterhergelaufen und habe antisemitische Beleidigungen gerufen, teilte die Polizei mit.

Zudem soll er die Gruppe angespuckt haben. Als der 47-Jährige, der eine Kippa trug, ihn darauf ansprach, habe der Jüngere ihm ins Gesicht geschlagen.

Daraufhin eilten mehrere Passanten zur Hilfe, darunter ein 45-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau.

Der 31-Jährige habe die Frau ebenfalls antisemitisch beleidigt und bedroht, worauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 45-Jährigen kam. Der Beschuldigte gab an, selbst von dem 47-Jährigen beleidigt und von beiden Männern angegriffen worden zu sein.

Keiner der Beteiligten benötigte medizinische Behandlung. Der 31-Jährige wurde nach einer Blutentnahme aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ermittlungen zu antisemitischem Angriff in Charlottenburg aufgenommen
  • 31-Jähriger beleidigte und griff mehrere Personen an, darunter einen 47-Jährigen mit Kippa
  • Keine medizinische Behandlung erforderlich, 31-Jähriger nach Blutentnahme entlassen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 31-Jähriger; antisemitische Beleidigungen und Angriffe; betreffen 47-Jährigen und zwei Kinder
  • Passanten: 45-Jähriger und 53-Jährige; Unterstützung der angegriffenen Personen
  • Polizei ermittelt; kein medizinischer Behandlungsbedarf; Vorfall am Samstagnachmittag, 15:15 Uhr

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  • antisemitische Beleidigungen und Bedrohungen
  • körperlicher Angriff auf einen Mann mit Kippa
  • körperliche Auseinandersetzung mit Passanten, die zur Hilfe eilten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ermittlungen der Berliner Polizei zu einem antisemitischen Angriff aufgenommen
  • Polizeilicher Staatsschutz des Landeskriminalamts ist zuständig
  • Beschuldigter wurde nach Blutentnahme aus Polizeigewahrsam entlassen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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