Antisemitischer Angriff in Charlottenburg: Mann schlägt und bespuckt Passanten
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Antisemitischer Angriff in Berlin
Berlin () – Die Berliner Polizei hat Ermittlungen zu einem antisemitischen Angriff in Charlottenburg aufgenommen. Ein 31-Jähriger soll am Samstagnachmittag mehrere Personen beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen haben.
Gegen 15:15 Uhr sei der Mann zunächst einem 47-Jährigen und zwei Kindern auf der Uhlandstraße hinterhergelaufen und habe antisemitische Beleidigungen gerufen, teilte die Polizei mit.
Zudem soll er die Gruppe angespuckt haben. Als der 47-Jährige, der eine Kippa trug, ihn darauf ansprach, habe der Jüngere ihm ins Gesicht geschlagen.
Daraufhin eilten mehrere Passanten zur Hilfe, darunter ein 45-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau.
Der 31-Jährige habe die Frau ebenfalls antisemitisch beleidigt und bedroht, worauf es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem 45-Jährigen kam. Der Beschuldigte gab an, selbst von dem 47-Jährigen beleidigt und von beiden Männern angegriffen worden zu sein.
Keiner der Beteiligten benötigte medizinische Behandlung. Der 31-Jährige wurde nach einer Blutentnahme aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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- Ermittlungen zu antisemitischem Angriff in Charlottenburg aufgenommen
- 31-Jähriger beleidigte und griff mehrere Personen an, darunter einen 47-Jährigen mit Kippa
- Keine medizinische Behandlung erforderlich, 31-Jähriger nach Blutentnahme entlassen
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- 31-Jähriger; antisemitische Beleidigungen und Angriffe; betreffen 47-Jährigen und zwei Kinder
- Passanten: 45-Jähriger und 53-Jährige; Unterstützung der angegriffenen Personen
- Polizei ermittelt; kein medizinischer Behandlungsbedarf; Vorfall am Samstagnachmittag, 15:15 Uhr
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- Ermittlungen der Berliner Polizei zu einem antisemitischen Angriff aufgenommen
- Polizeilicher Staatsschutz des Landeskriminalamts ist zuständig
- Beschuldigter wurde nach Blutentnahme aus Polizeigewahrsam entlassen
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