Linke wirft Kulturministerium Hängepartie bei Fördermitteln vor
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Kulturpolitik in Thüringen unter Druck
Erfurt () – Die kulturpolitische Sprecherin der Linken-Landtagsfraktion, Katja Mitteldorf, hat der Landesregierung und insbesondere dem Kulturministerium vorgeworfen, die Auszahlung von Haushaltsmitteln für den Kulturbereich zu verschleppen. Das Jahr 2026 sei zur Hälfte vorbei, und noch immer warteten Thüringer Museen, Festivals wie das Kunstfest Weimar sowie viele Vereine und Verbände auf klare Aussagen zur Finanzierung und auf Förderbescheide, sagte Mitteldorf am Sonntag.
Diese Hängepartie gefährde die Kulturlandschaft und mache eine verlässliche Planung nahezu unmöglich.
Menschen, die im Kulturbereich arbeiten, bangten um ihre Jobs. Besonders kleine und mittlere Einrichtungen litten unter der ausbleibenden Förderung, da sie weder über finanzielle Rücklagen verfügten noch Projekte über Monate vorfinanzieren könnten.
Mitteldorf forderte Kulturminister Tischner auf, noch vor der Sommerpause transparent zu erklären, wo die sogenannte Globale Minderausgabe die Vielfalt der Thüringer Kultur beschneiden werde.
Die Entscheidung auszusitzen und darauf zu hoffen, dass Projekte aufgeben müssten, sei unverantwortlich und bedeute einen kulturellen Kahlschlag durch die Hintertür. Die Landesregierung müsse endlich für Klarheit sorgen und die zugesagten Fördermittel freigeben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katja Mitteldorf (Archiv) |
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- Katja Mitteldorf kritisiert die Landesregierung für Verzögerungen bei der Auszahlung von Haushaltsmitteln für den Kulturbereich.
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- Mitteldorf fordert Kulturminister Tischner auf, vor der Sommerpause über die Auswirkungen der Globalen Minderausgabe zu informieren.
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