KI-Pionier Uszkoreit will europäische KI bauen
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
KI-Initiativen in Europa: Finanzierung und Entwicklung
Berlin () – Der KI-Pionier Jakob Uszkoreit will mit einem Team eine europäische Künstliche Intelligenz bauen. Dafür seien 50 Milliarden Euro nötig, um schnell verfügbare Rechenzentren zu bezahlen und auf Dauer eigene Kapazitäten aufzubauen.
„Ich bin bei Weitem nicht alleine“, sagte Uszkoreit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er könne das Team zusammentrommeln, habe schon angefangen, aber nicht das Geld. Uszkoreit war 2017 ein maßgeblicher Initiator der Studie, die die Grundlage der modernen Künstlichen Intelligenz gelegt hat. Er ist der Sohn von Hans Uszkoreit, einem der renommiertesten KI-Forscher Deutschlands.
Entscheidend sei nun, ob Deutschland und die Europäische Union zu einem grundlegenden Schritt bereit seien, so Uszkoreit. Mit dem Geld müsse vor allem Rechenkapazität gekauft werden – erst kurzfristig am Markt, später an eigenen Standorten „zum Beispiel mit französischem Atomstrom im deutsch-französischen Grenzgebiet und in Norwegen„.
Auch der Chef der Bundesagentur für Sprunginnovation, Rafael Laguna de la Vera, wirbt für rasches Handeln. Auf einen Wettbewerb der Agentur zum Aufbau einer neuartigen KI hatten sich mehr als 500 Teams gemeldet. Nach Informationen der FAS warb Laguna in einem Brief an mehrere Bundesminister für Geld, um mehr von diesen Teams zu unterstützen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | KI-Nutzung am Arbeitsplatz |
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