Enquetekommission legt Empfehlungen für Jugendpolitik in MV vor

18. Juni 2026

Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Jugendpolitik in Mecklenburg-Vorpommern stärken

() – Die Enquetekommission „Jung sein in “ hat ihre Arbeit abgeschlossen und dem Landtag einen umfangreichen Katalog an Handlungsempfehlungen vorgelegt. Das hat Sozial- und Jugendministerin Stefanie Drese am Mittwochabend im Rahmen der Abschlussveranstaltung mitgeteilt.

Die Vorschläge seien eine wichtige Grundlage für die weitere Gestaltung einer modernen Jugendpolitik im Land.

Drese würdigte besonders die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit in der Kommission. Viele der Empfehlungen seien über Parteigrenzen hinweg beschlossen worden.

Dies zeige, dass die Belange junger Menschen als zentrale Zukunftsaufgabe verstanden würden. Als außergewöhnlich bezeichnete die Ministerin zudem den begleitenden Beteiligungsprozess „#mitmischenMV“, bei dem junge Menschen ihre Perspektiven und Wünsche direkt in die Beratungen einbringen konnten.

Die Empfehlungen zielen unter anderem darauf ab, strukturelle Hürden für Jugendliche in ländlichen und städtischen Räumen abzubauen.

Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit. Drese zog zudem eine positive Bilanz der bisherigen jugendpolitischen Maßnahmen der Landesregierung, darunter die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz.

Für den Ausbau demokratischer Jugendarbeit stellt das Land in den Jahren 2026 und 2027 jeweils 450.000 Euro bereit.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute im Sommer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Enquetekommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ hat Empfehlungen an den Landtag vorgelegt.
  • Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit als Schwerpunkt der Empfehlungen.
  • Land stellt für 2026 und 2027 jeweils 450.000 Euro für den Ausbau demokratischer Jugendarbeit bereit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern
  • Starke Fokussierung auf körperliche und psychische Gesundheit
  • 450.000 Euro für demokratische Jugendarbeit in den Jahren 2026 und 2027

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Abschluss der Enquetekommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“
  • Fraktionsübergreifende Zusammenarbeit zur Anerkennung der Belange junger Menschen
  • Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von Jugendlichen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Handlungsempfehlungen der Enquetekommission an den Landtag übergeben
  • Abbau struktureller Hürden für Jugendliche in ländlichen und städtischen Räumen
  • Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit in den Fokus rücken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH