Lebenslänglicher flieht bei begleitetem Ausgang in Peine
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Flucht eines Strafgefangenen in Peine
Peine () – Ein 42-jähriger Strafgefangener ist am Dienstag in Peine während eines begleiteten Ausgangs aus der Justizvollzugsanstalt Celle geflohen. Das teilte das Niedersächsische Justizministerium am Mittwoch mit.
Der Mann verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes und versuchter schwerer Vergewaltigung und war zum Zeitpunkt der Flucht noch immer flüchtig.
Der Gefangene befand sich seit Oktober 2010 in Haft. Die zuständige Strafvollstreckungskammer hatte im Mai 2025 eine Mindestverbüßungsdauer von insgesamt 19 Jahren festgesetzt.
Es handelte sich um den 38. begleiteten Ausgang des Mannes seit September 2023, die vorherigen 37 Ausgänge waren beanstandungslos verlaufen.
Der Ausgang war für die Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr in Begleitung eines JVA-Bediensteten genehmigt worden. Ziel war die Wohnung der Mutter des Gefangenen in Peine, wo die beiden gegen 10.30 Uhr eintrafen.
Gegen 14.30 Uhr nutzte der Gefangene einen Aufenthalt in einer nahegelegenen Garage, um sich mit seinem dort abgestellten Motorrad zu entfernen. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei Peine und der Staatsanwaltschaft Hildesheim blieben erfolglos.
Das Landgericht Hildesheim hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
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