EU-Finanzmarktaufsicht warnt vor Rückschlägen an den Märkten

17. Juni 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftswoche Frankfurt: Marktunsicherheiten und Risiken

Frankfurt () – Die EU-Finanzmarktaufsicht Esma sieht trotz des angekündigten Friedensvertrags zwischen den USA und dem die Gefahr von Einbrüchen an den Börsen.

Esma-Chefin Verena Ross sagte dem „Handelsblatt“, durch den Irankrieg und die gestiegenen Energiepreise seien die Risiken an den Märkten nochmals gestiegen. Die Lage sei hochvolatil. Es gebe berechtigte Zweifel, ob die Märkte die längerfristigen Effekte des Krieges schon eingepreist hätten, etwa seine Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Inflation.

Zudem gebe es strukturelle Gefahren wie Cyberrisiken und die Probleme am privaten Kreditmarkt. Das sorge für große Unsicherheit, sagte Ross. „Das Risiko von Rückschlägen an den Märkten ist hoch.“ Ross reiht sich damit ein in die wachsende Riege hochrangiger Aufseher, die zuletzt mit deutlichen Worten vor einem Kurseinbruch gewarnt haben, darunter EZB-Vizepräsident Luis de Guindos und Bafin-Chef Mark Branson.

Der private Kreditmarkt sei in den USA deutlich größer, allerdings sei er auch in der EU stark gewachsen, so Ross. Weltweit hätten einige private Kreditfonds Bewertungen herabgesetzt und Ausschüttungen begrenzt oder ganz untersagt. „Die entscheidende Frage ist nun, ob es sich um eine normale Marktkorrektur handelt oder den Beginn einer größeren Krise, bei der mehr Fonds in Schwierigkeit geraten und dann eine Schneeballreaktion auslösen könnten“, sagte Ross. Diese Frage könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Esma warnt vor Einbrüchen an den Börsen trotz Friedensvertrags zwischen den USA und Iran.
  • Hohe Volatilität und unsichere Marktbedingungen durch den Irankrieg und steigende Energiepreise.
  • Strukturprobleme im privaten Kreditmarkt und Cyberrisiken tragen zur Unsicherheit bei.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Investoren, Börsenteilnehmer, Finanzmärkte
  • Regionen: USA, Iran, EU
  • Risiken: Hochvolatilität, mögliche Rückschläge, Unsicherheiten durch geopolitische und wirtschaftliche Faktoren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Gefahr von Börsenrückschlägen trotz angekündigtem Friedensvertrag zwischen den USA und dem Iran
  • Hohe Volatilität durch den Irankrieg und gestiegene Energiepreise
  • Strukturelle Gefahren wie Cyberrisiken und Probleme am privaten Kreditmarkt

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Esma beobachtet die volatile Marktlage und die Risiken durch steigende Energiepreise.
  • Es gibt Warnungen vor möglichen Kurseinbrüchen und strukturellen Gefahren wie Cyberrisiken.
  • Die Entwicklung am privaten Kreditmarkt wird genau verfolgt, um potenzielle Krisen frühzeitig zu erkennen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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