Chinas Botschafter warnt EU vor Protektionismus

17. Juni 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Europäische Handelsbeziehungen zu China

() – Der chinesische Botschafter in , Deng Hongbo, hat die EU aufgefordert, auf Handelsbeschränkungen gegenüber zu verzichten.

Die EU tue sich „keinen Gefallen mit ihren Plänen für protektionistische Maßnahmen, die die Zusammenarbeit verengen, Veraltetes schützen und so letztlich die eigene Zukunft verspielen“, schreibt Deng in einem Gastbeitrag im „Handelsblatt“. Handelsbeschränkungen, etwa durch Zölle, widersprächen klar den Marktgesetzen. Leidtragende seien am Ende europäische Firmen und Verbraucher.

Deng wirbt für Kooperation statt Abschottung: Ein offenes Investitionsklima belebe den Markt und steigere die Wettbewerbsfähigkeit, Beschränkungen dagegen würden die wirtschaftliche Effizienz und Resilienz mindern.

China habe Restriktionen für ausländische Investitionen kontinuierlich abgebaut, während Europa immer wieder gegen chinesische Investitionen vorgehe. „Dies dämpft nicht nur das Vertrauen der Firmen, sondern schadet auch Europas Eigeninteressen“, schreibt Deng mit Blick auf die Batteriefabrik des chinesischen Batterieherstellers CATL in , die über 2.000 Arbeitsplätze geschaffen habe. Chinas Botschafter appellierte zudem an Deutschland, dass es sich „nicht von emotionalen Tönen vereinnahmen lässt, sondern mit Rationalität Vorurteile überwindet“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deng Hongbo (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Chinas Botschafter in Deutschland fordert die EU auf, Handelsbeschränkungen abzulehnen.
  • Deng Hongbo warnt, dass protektionistische Maßnahmen europäische Firmen und Verbraucher schädigen.
  • Er betont die Wichtigkeit eines offenen Investitionsklimas zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Europäische Firmen und Verbraucher
  • Zielgruppe: EU-Politik, Deutschland
  • Zeithorizont: Aktuelle Handelsentwicklung, langfristige Effekte der Maßnahmen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • EU plant protektionistische Maßnahmen gegen China
  • Handelsbeschränkungen schädigen europäische Firmen und Verbraucher
  • China hat Restriktionen für ausländische Investitionen abgebaut, Europa reagiert mit Beschränkungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • EU auffordern, auf Handelsbeschränkungen gegenüber China zu verzichten
  • Kooperation statt Abschottung fördern
  • Vorurteile mit Rationalität überwinden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH