Niedersachsen verlängert Arbeitskreis zum Schutz kritischer Infrastrukturen um fünf Jahre

16. Juni 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheit Kritischer Infrastrukturen in Niedersachsen

() – Die niedersächsische Landesregierung hat die Fortsetzung des Interministeriellen Arbeitskreises zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (IMAK KRITIS) für weitere fünf Jahre beschlossen. Das hat die Staatskanzlei in Hannover am Dienstag mitgeteilt.

Ziel des Gremiums ist es, die Sicherheit und Resilienz wichtiger Versorgungsbereiche wie Energie, Verkehr, Gesundheit und Ernährung ressortübergreifend voranzubringen.

Die Leitung und Geschäftsführung des Arbeitskreises verbleiben beim Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung. Auch die kommunalen Spitzenverbände sind weiterhin als Gäste eingebunden.

Innenministerin Daniela Behrens (SPD) betonte, der Schutz Kritischer Infrastrukturen sei eine Daueraufgabe, die ressortübergreifende Zusammenarbeit erfordere.

Hintergrund der Entscheidung sind unter anderem neue Anforderungen durch die EU-Richtlinie zur Resilienz kritischer Einrichtungen (CER-RL) und das KRITIS-Dachgesetz des Bundes. Behrens kritisierte die beschlossene Fassung des Bundesgesetzes, kündigte aber an, weiter nach Kompromissen und Lösungen auf Landesebene zu suchen.

Der IMAK KRITIS solle bei der vorgesehenen Evaluierung des Gesetzes eine zentrale Rolle spielen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Fortsetzung des Interministeriellen Arbeitskreises zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (IMAK KRITIS) für fünf Jahre beschlossen.
  • Leitung und Geschäftsführung verbleiben beim Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung.
  • IMAK KRITIS soll zentrale Rolle bei Evaluierung des Bundesgesetzes spielen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die niedersächsische Landesregierung
  • Zielgruppen: Verwaltung, kommunale Spitzenverbände, Unternehmen der kritischen Infrastrukturen
  • weitere Zusammenarbeit über fünf Jahre, neue Vorgaben durch EU-Richtlinie und KRITIS-Dachgesetz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Fortsetzung des Interministeriellen Arbeitskreises zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (IMAK KRITIS) für fünf Jahre
  • Ziel: Sicherheit und Resilienz in Bereichen wie Energie, Verkehr, Gesundheit und Ernährung
  • Neue Anforderungen durch EU-Richtlinie zur Resilienz kritischer Einrichtungen (CER-RL) und KRITIS-Dachgesetz des Bundes

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Fortsetzung des Interministeriellen Arbeitskreises zum Schutz Kritischer Infrastrukturen für fünf Jahre beschlossen
  • Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung bleibt verantwortlich für Leitung und Geschäftsführung
  • IMAK KRITIS soll zentrale Rolle bei Evaluierung des Bundesgesetzes spielen
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