Schüsse mit Schreckschusswaffe in Niederschöneweide

15. Juni 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Polizeiinspektionsbericht aus Niederschöneweide

() – In Niederschöneweide hat es mehrere Schussabgaben mit einer Schreckschusswaffe gegeben. Eine Anwohnerin hatte zuvor Schussgeräusche von einem Balkon wahrgenommen und daraufhin die Polizei informiert, teilten die Beamten am Montag mit.

Die Kräfte wurden am Sonntag gegen 20 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Köllnischen Straße gerufen.

Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, hörten sie einen weiteren Schuss. Daraufhin suchten sie die Wohnung auf, die zu dem besagten Balkon gehörte.

Die 36-jährige Bewohnerin und ihr 45-jähriger Mitbewohner öffneten die Tür und händigten den Polizeikräften eine Schreckschusswaffe, ein Magazin sowie mehrere Patronen aus. Zudem legten sie die Waffenbesitzkarte der 36-Jährigen vor.

Die genannten Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Gegen beide Personen wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: 36-jährige Frau, 45-jähriger Mitbewohner
  • Region: Niederschöneweide, Berlin
  • Ermittlung wegen Verstoß gegen das Waffengesetz

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Schussabgaben mit einer Schreckschusswaffe
  • Anwohnerin hörte Schussgeräusche und informierte die Polizei
  • Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen die Bewohner

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ermittlung gegen die Bewohnerin und ihren Mitbewohner wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz
  • Beschlagnahmung der Schreckschusswaffe, des Magazins und der Patronen
  • Einsatzkräfte wurden zur Prüfung der Schussgeräusche alarmiert
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH