Krankenkassen-Finanzlücke größer als erwartet
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitssystem unter finanziellen Druck in Berlin
Berlin () – Die Finanzlücke der gesetzlichen Krankenkassen fällt größer aus als bislang erwartet. Das Bundesgesundheitsministerium rechnet im laufenden Jahr mit 3,5 Milliarden Euro höheren Ausgaben als bisher angenommen, berichtet die „Bild“.
Demnach stiegen die Ausgaben der Krankenkassen für Ärzte, Arzneimittel und Kliniken von Januar bis März um 7,8 Prozent. Bislang war das Ministerium von einem Plus von 6,5 Prozent für das Gesamtjahr ausgegangen.
Die Finanzierungslücke wird im Folgejahr wirksam. Da das bisher geplante Sparpaket von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) ein Finanzpolster für die Krankenkassen von einer Milliarde Euro vorsieht, dürfte die Finanzierungslücke im Jahr 2027 bei 2,5 Milliarden Euro liegen, hieß es in Koalitionskreisen. Für 2028 wird die Lücke auf 1,9 Milliarden Euro beziffert, für 2029 auf 4,4 Milliarden Euro und für 2030 auf rund 5,8 Milliarden Euro. Am Freitag berät der Bundestag in erster Lesung über die Gesundheitsreform.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhausbett (Archiv) |
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- Finanzlücke der gesetzlichen Krankenkassen größer als erwartet, 3,5 Milliarden Euro höhere Ausgaben.
- Ausgabensteigerung von 7,8 Prozent für Ärzte, Arzneimittel und Kliniken von Januar bis März.
- Finanzierungslücke für 2027 bei 2,5 Milliarden Euro, 2028 bei 1,9 Milliarden Euro, 2029 bei 4,4 Milliarden Euro, 2030 bei rund 5,8 Milliarden Euro.
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- Finanzlücke 2027: 2,5 Milliarden Euro, 2028: 1,9 Milliarden Euro, 2029: 4,4 Milliarden Euro, 2030: 5,8 Milliarden Euro
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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